Führungskontroversen bei Fenerbahçe flammen auf

Hakan Bilal Kutlualp, der seine Präsidentschaftskandidatur bei Fenerbahçe bekannt gab, und die ihn begleitenden Gruppen äußerten scharfe Kritik an der Vereinsführung.

12punto

Hakan Bilal Kutlualp, der am Präsidentschaftswettlauf bei Fenerbahçe teilnimmt, Mahmut Uslu und verschiedene Fenerbahçe-Vereinigungen gaben eine gemeinsame Erklärung gegen die Vereinsführung ab und kritisierten die Äußerungen des Vorstandsmitglieds Alp Alpoğlu zum Wahlprozess. In der Erklärung wurde betont, dass es unnötig sei, dass Alpoğlu die Bestimmungen der Satzung des Fenerbahçe Spor Kulübü bezüglich des Quorums für außerordentliche Generalversammlungen dem Sportministerium zur Stellungnahme vorlege.

In der Erklärung hieß es: "Herr Alpoğlu hat die Bestimmung in unserer Satzung ignoriert, wonach eine außerordentliche Generalversammlung mit der Unterschrift eines Fünftels der beitragzahlenden Mitglieder einberufen werden kann." Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Haltung der Führung in diesem Prozess nicht den Interessen von Fenerbahçe entspreche und der Wille der Generalversammlung respektiert werden müsse.

Es wurde daran erinnert, dass die Satzung von Fenerbahçe Ähnlichkeiten mit denen anderer großer Vereine wie Galatasaray und Beşiktaş aufweise und dass in diesen Vereinen ähnliche Prozesse stattgefunden hätten. In der Erklärung wurde mit den Worten "Für die höheren Interessen von Fenerbahçe werden wir diese Unterschriften sammeln, selbst wenn 20.000 Unterschriften erforderlich wären" die Entschlossenheit gegen die Einschüchterungspolitik der Führung betont.

Abschließend wurde mit dem Satz "Fenerbahçe ist das Volk und vergessen Sie nicht: DAS VOLK IST UNBESIEGBAR!" erklärt, dass die Manöver der Führung gegen den Willen der Fans inakzeptabel seien.