Galatasaray gibt Entscheidung zu Rezan Epözdemir bekannt

Der Sportverein Galatasaray hat die Mitgliedschaft des Anwalts Rezan Epözdemir, der wegen Bestechungs- und Spionagevorwürfen inhaftiert ist, vorläufig ausgesetzt. Diese Entscheidung wurde aufgrund der laufenden Ermittlungen gegen Epözdemir wegen FETÖ-Verbindungen und Spionage getroffen.

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Der Vorstand des Vereins Galatasaray hat beschlossen, die Mitgliedschaft von Rezan Epözdemir, der sich derzeit im Gefängnis von Çorlu in Haft befindet, auszusetzen. Diese einstimmig vom Vorstand getroffene Entscheidung erfolgte, nachdem Epözdemir mit Vorwürfen im Zusammenhang mit der FETÖ und Spionage in Verbindung gebracht wurde.

AN DISZIPLINARAUSSCHUSS ÜBERWIESEN

Nach vorliegenden Informationen wird Rezan Epözdemir auf dem im Oktober stattfindenden Vereinskonvent mit dem Antrag auf endgültigen Ausschluss an den Disziplinarausschuss verwiesen. Epözdemir war im Rahmen zweier separater Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf „Bestechung“, „Unterstützung der bewaffneten Terrororganisation FETÖ/PDY“ sowie „politischer und militärischer Spionage“ festgenommen worden. Für eines dieser Ermittlungsverfahren wurde eine Geheimhaltung angeordnet.

Der Zeuge A.D., der in der Ermittlungsakte geführt wird, behauptet, dass Epözdemir in drei verschiedenen Fällen Bestechungsgelder angenommen habe. Laut der Aussage von A.D. nahmen Rezan Epözdemir und C.Ç. im Jahr 2021 im Gegenzug für eine Haftentlassung insgesamt 150.000 US-Dollar an Bestechungsgeldern entgegen. Die Hälfte dieses Betrags wurde vor der Entlassung, die andere Hälfte nach der Entlassung gezahlt. Der Zeuge gab an, dass die erste Zahlung am 7. Juli 2021 von C.Ç. an Epözdemir übergeben wurde.