Galatasaray: Offizielles Verfahren gegen Fatih Portakal eingeleitet
Der türkische Fußballverband TFF hatte nach dem Durchsickern von Aufnahmen einer Schiedsrichterbesprechung gehandelt und beschlossen, das gesamte Video der Sitzung zu veröffentlichen. Fatih Portakal, der dieses Thema in seinen Nachrichten aufgriff, stieß auf Kritik, da er lediglich den Teil verwendete, der Galatasaray betraf.
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Der Galatasaray-Club hat eine bemerkenswerte Erklärung zum Durchsickern der Schiedsrichterbesprechung abgegeben.
Die Gelb-Roten, die den Journalisten Fatih Portakal dafür kritisierten, dass er nur den Galatasaray betreffenden Teil veröffentlichte, gaben mit folgenden Worten bekannt, dass ein offizielles Verfahren eingeleitet wurde.
"Gegen Sözcü TV und Fatih Portakal, die durch dieses Vorgehen die Grundsätze der Presseethik und des ehrlichen Journalismus missachten und weiterhin eine gezielte Wahrnehmungsoperation gegen Galatasaray unterstützen, wurden bei der RTÜK und den zuständigen Institutionen die notwendigen Schritte eingeleitet."
HIER IST DIE VON GALATASARAY VERÖFFENTLICHTE ERKLÄRUNG:
"Wie der Öffentlichkeit bekannt ist, wurden am 25. März 2024 um 21.03 Uhr bestimmte Teile der internen Schiedsrichterbesprechung montiert und verfälscht von einem dubiosen Konto in den sozialen Medien verbreitet.
Nachdem der türkische Fußballverband am 26. März 2024 gegen 15.30 Uhr das vollständige Video der besagten Schiedsrichterbesprechung transparent veröffentlicht hatte, wurde der gesamten Öffentlichkeit klar, dass die von anderen Händen verbreitete Version ausschließlich dazu diente, Galatasaray zu schaden.
Obwohl die Wahrheit bereits Stunden zuvor ans Licht gekommen war, hat Fatih Portakal von Sözcü TV in der Hauptnachrichtensendung am 26. März 2024 um 19.00 Uhr nicht nur die vom TFF veröffentlichten Aufnahmen der Schiedsrichterbesprechung ignoriert, sondern auch die montierte und gezielt verbreitete Version verwendet.
Gegen Sözcü TV und Fatih Portakal, die durch dieses Vorgehen die Grundsätze der Presseethik und des ehrlichen Journalismus missachten und weiterhin eine gezielte Wahrnehmungsoperation gegen Galatasaray unterstützen, wurden bei der RTÜK und den zuständigen Institutionen die notwendigen Schritte eingeleitet.
Wir laden alle Galatasaray-Fans dazu ein, gegen dieses einseitige und vorsätzliche Verhalten zu protestieren."