Scharfe Antwort von Galatasaray-Präsident Dursun Özbek an Koç und Yıldırım

Der Präsident des Galatasaray-Sportvereins, Dursun Özbek, hat scharf auf die Äußerungen des Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koç und des Präsidentschaftskandidaten Aziz Yıldırım reagiert, die sich gegen ihn richteten.

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Gestern Abend fand ein Treffen statt, das die Einschaltquoten in die Höhe trieb. Fenerbahçe-Präsident Ali Koç und der Fenerbahçe-Präsidentschaftskandidat Aziz Yıldırım trafen sich bei Habertürk. Die beiden, die vor der Fenerbahçe-Präsidentschaftswahl zusammenkamen, hatten in dieser Sendung den Galatasaray-Präsidenten Dursun Özbek ins Visier genommen.

Bei einer Pressekonferenz im Galatasaray-Gymnasium (Galatasaray Lisesi) gab Dursun Özbek eine scharfe Antwort an Koç und Yıldırım.

Özbek erklärte, dass Yıldırım und Koç in der Live-Sendung einen "Scheinkonflikt" ausgetragen hätten und äußerte sich wie folgt: "Herr Aziz hat etwas von 'zu zweit, zu dritt' gesagt, aber er selbst ist gar nicht Teil des Ganzen. Was das reiche Kind aus der Villa gesagt hat, ist mir aufgefallen. Er soll sehr vorsichtig sein. Er sollte zweimal nachdenken, bevor er den Namen des Galatasaray-Präsidenten in den Mund nimmt. Herr Ali sollte seine Grenzen kennen. Ein reiches Kind zu sein, das in einer Villa aufgewachsen ist, rechtfertigt keine derart unverschämten Äußerungen."

Özbek, der betonte, dass die Sportfans eine Sendung verfolgt hätten, die dem türkischen Sport keinerlei Nutzen bringe, sagte: "Die Sendung endete ohnehin nicht pünktlich, ich denke, sie wurde unterbrochen. Sehr interessant ist, dass Ali Koç während der Sendung an einer Stelle den Kasımpaşa-Präsidenten Fatih Saraç mit den Worten 'Fatih, leg das Band ein' ansprechen kann. Das deutet darauf hin, dass es eine Gewohnheit aus der Vergangenheit gibt, wenn er ihn so ansprechen kann."

Auf die Frage, ob Koç und Yıldırım ihn aufgrund der Erfolge von Galatasaray ins Visier genommen hätten, antwortete Özbek:

"Zwei erfolglose Präsidenten haben gesprochen. Mit dieser Einstellung können sie ohnehin nicht erfolgreich sein, das ist unmöglich. Sie werden weiterhin die Erfolge von Galatasaray erleben müssen. Die Erfolgsserie von Galatasaray hat sie aus dem Konzept gebracht. Wir haben ihre Kongresse verfolgt. Beleidigungen, Verfluchungen, Angriffe. Wir haben gesehen, was für ein Kongress das war. Es gibt zwei Präsidentschaftskandidaten, einer verlässt das Stadion, der andere spricht alleine. Das sollte die türkische Öffentlichkeit interpretieren. Mein Rat an sie ist: Sie sollen kommen und die Ausstellung besuchen, die wir hier eröffnet haben. Die Hälfte der Sportler, die ein Jahr nach der Gründung der Republik zu den Olympischen Spielen 1924 in Paris fuhren, waren entweder Absolventen oder Schüler des Galatasaray-Gymnasiums. Dann würden sie lernen, wer der größte Sportverein der Türkei ist."

Özbek erklärte, dass sie die Grundlagen für den Ausstieg aus dem türkischen Bankenverband (TBB) vorbereiten, und wies darauf hin, dass er den Ausstieg aus dem Bankenverband bereits vor 6 Jahren zur Sprache gebracht habe: "Einige Freunde begreifen das erst jetzt. Das zeigt die Perspektive von Galatasaray", sagte er.

Auf die Frage "Jose Mourinho sagte, 'Rafa Silva steht kurz vor einem Wechsel zu Galatasaray'. Was ist Ihr Kommentar dazu?" antwortete Özbek: "Unsere Transferarbeiten laufen weiter, wir haben bereits vor langer Zeit damit begonnen. Wir planen, sie so schnell wie möglich abzuschließen. Wir setzen alles daran, sie rechtzeitig für die Trainingslagerphase fertigzustellen."