Galatasaray-Präsident Dursun Özbek: 'Unsere Konkurrenten werden bevorzugt'

Galatasaray-Präsident Dursun Özbek äußerte sich bei der Sitzung des Vereinsrats scharf zu den Vorwürfen, dass Konkurrenten bevorzugt würden. Özbek betonte, dass dies kein neues Phänomen sei.

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Die ordentliche Sitzung des Galatasaray-Vereinsrats für den Monat November fand unter dem Vorsitz von Aykutalp Derkan im RAMS Park statt. An der Sitzung nahmen Vereinspräsident Dursun Özbek, der zweite Vorsitzende Metin Öztürk sowie weitere Vorstandsmitglieder teil. Vor Beginn der Sitzung wurde eine Schweigeminute für die Soldaten eingelegt, die beim Absturz eines militärischen Frachtflugzeugs an der Grenze zwischen Aserbaidschan und Georgien ums Leben gekommen waren.

'WOMIT KÄMPFEN WIR HIER'

Dursun Özbek, der während der Sitzung das Wort ergriff, reagierte auf die Äußerungen eines Mitglieds, das behauptete, zwei Konkurrenten in der Süper Lig würden bevorzugt behandelt. Özbek erklärte, dass dies kein neues Problem sei: "Ist die Bevorzugung unserer Konkurrenten etwa nur heute der Fall? Womit kämpfen wir schon seit der Vergangenheit? Schauen Sie sich an, womit wir in den letzten drei Jahren zu kämpfen hatten."

Özbek gab zudem Informationen zur Fußballführung von Galatasaray. Er erklärte, dass man eine Organisation für die Leitung des Fußballbereichs im Verein geschaffen habe und dass diese Struktur sich nicht nur mit dem Training befasse, sondern auch Themen wie Gegneranalyse und Leistungsbewertung der Spieler abdecke. Özbek betonte, dass die Struktur in Kemerburgaz aus etwa 45 bis 50 Personen bestehe und Galatasaray im Fußball erfolgreich voranschreite.

Özbeks Aussage: "Es gibt eine Struktur, um die Fußballaktivitäten zu führen. Jetzt wird das Wort 'Struktur' sicher wieder missverstanden werden", sorgte im Saal für Gelächter.