Galatasaray stellt Antrag bei der TFF zur Ausländerregelung: Der Vorschlag von Cimbom steht fest
Galatasaray hat bei der TFF einen Antrag gestellt, die Ausländerregelung auf ein 10+2+2-Format zu revidieren.
12punto
Galatasaray hat beim türkischen Fußballverband (TFF) einen Antrag auf Neuregelung der Ausländerbegrenzung eingereicht. Es heißt, der gelb-rote Verein habe der TFF mitgeteilt, dass die aktuelle 10+4-Regelung bei der Kaderplanung der Vereine zu Problemen führe.
In dem Antrag wurde gefordert, die Anzahl der ausländischen Spieler auf ein 10+2+2-Format umzustellen. Dem Vorschlag von Galatasaray zufolge soll das erste „+2“-Kontingent ausländische Fußballer ab dem Geburtsjahr 2000 umfassen. Das zweite „+2“-Kontingent soll, wie von der TFF festgelegt, für Spieler unter 23 Jahren gelten.
Auch Trainer Okan Buruk hatte sich bei den Gelb-Roten bereits zuvor dafür ausgesprochen, dass die Ausländerregelung geändert werden müsse. Buruk argumentierte, dass die aktuelle Regelung insbesondere für Vereine mit europäischen Ambitionen ein Problem darstelle.
"Ich hoffe, dass diese Ausländerregelung geändert wird. Sie wird die Mannschaften unter Druck setzen. Die Vereinigung der Clubs (Kulüpler Birliği) muss ihren Standpunkt darlegen. Dies sollte im Hinblick auf finanzielle Aspekte und Ziele in Europa geschehen. Ein Beispiel: Letztes Jahr haben wir Leroy Sane geholt. Wenn sich jetzt eine Gelegenheit wie bei Sane böte, könnte man ihn nicht verpflichten. Daher ist die getroffene Regelung für eine Mannschaft wie unsere, die Ziele in der Champions League hat, irrational. Diese Entscheidung zeugt von Visionslosigkeit. Ich hoffe, dass sie revidiert wird."
Nach dem Antrag von Galatasaray richten sich nun alle Augen auf die Bewertung der TFF bezüglich des Status ausländischer Spieler. Es wird erwartet, dass die Entscheidung für die Kaderplanung der Vereine in der neuen Saison maßgeblich sein wird.