Aufregung in den sozialen Medien: Acun Ilıcalı äußert sich zur Entscheidung von Hull City, keine türkischen Flaggen mitzubringen
Hull City hatte die Fans vor dem heutigen Spiel gegen Leeds United dazu aufgerufen, keine türkischen Flaggen mitzubringen. Nach der umstrittenen Aufforderung gab der Eigentümer von Hull City, Acun Ilıcalı, eine Erklärung ab.
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Am 26. Spieltag der englischen Championship empfängt Hull City heute Abend (4. Januar) um 18.00 Uhr den Tabellenführer Leeds United im eigenen Stadion.
Die Ankündigung von Hull City vor der Begegnung löste in den sozialen Medien Reaktionen aus.
In der Erklärung von Hull City, das sich im Besitz von Acun Ilıcalı befindet, wurden die Fans gebeten, keine türkischen Flaggen ins Stadion mitzubringen. Dies geschah im Gedenken an Christopher Loftus und Kevin Speight, die im Jahr 2000 bei den Ausschreitungen vor dem Spiel zwischen Galatasaray und Leeds United in Istanbul ihr Leben verloren hatten.
In der Erklärung hieß es: "Hull City steht im Gedenken an Christopher Loftus und Kevin Speight erneut an der Seite von Leeds United. Chris und Kev verloren am 5. April 2000 auf tragische Weise ihr Leben, als sie ihren Verein unterstützten. Wir bitten unsere Fans aus Respekt vor dem tragischen Ereignis, das sich vor 25 Jahren in Istanbul ereignete, keine türkischen Flaggen oder Trikots in das MKM Stadium mitzubringen. Erheben Sie Ihre Stimme und unterstützen Sie Ihr Team, aber bitte tun Sie dies auf die richtige Weise."
ANTWORT VON ACUN ILICALI AUF DIE KRITIK
Nach den aufkommenden Reaktionen äußerte sich Acun Ilıcalı über seinen Social-Media-Account. In seiner Erklärung auf X schrieb Ilıcalı:
"Unsere Fans kommen seit dem ersten Tag mit unserer Flagge zu den Spielen von Hull City, um uns eine Geste zu erweisen, und das macht uns stolz.
Seit dem schrecklichen Vorfall im Jahr 2000, bei dem zwei Leeds-Fans ihr Leben verloren, nutzen jedoch einige Hooligans anderer Mannschaften unsere Flagge, um sich auf diesen Vorfall zu beziehen und die Fans von Leeds United zu provozieren. Die heutige Erklärung zielt darauf ab, die Verwendung unserer Flagge als Provokationsmittel gegen unser Land zu verhindern.
Obwohl der Verein bereits im letzten Jahr über seinen Social-Media-Account dieselbe Empfehlung ausgesprochen hatte, ist die Absicht derjenigen, die die heutige Ankündigung verzerren, offensichtlich."