Entscheidung über ausländischen Schiedsrichter für das Derby Galatasaray gegen Fenerbahçe!
Es wurde bekannt, dass der TFF gestern (12. Februar) eine Sitzung abhielt, die etwa 5 Stunden dauerte. Bei diesem kritischen Treffen wurden der Rückzug von Adana Demirspor vom Spielfeld sowie die Debatten um einen ausländischen Schiedsrichter für das Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe erörtert.
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Adana Demirspor, das am 23. Spieltag der Süper Lig zu Gast bei Galatasaray war, verließ nach einer gegen sie verhängten Elfmeterentscheidung auf Anweisung der Vereinsführung das Spielfeld.
Während der Protest von Adana Demirspor weiterhin für Gesprächsstoff sorgt, wurde bekannt, dass die Führung des türkischen Fußballverbandes (TFF) gestern (12. Februar) eine Sitzung abhielt.
Es wurde festgehalten, dass die etwa 5-stündige Sitzung die längste in der Geschichte des Verbandes war. Der Sportjournalist der Türkiye Gazetesi, Tahir Kum, erklärte, dass bei diesem kritischen Treffen wichtige Entscheidungen getroffen wurden.
Demnach war der erste Tagesordnungspunkt der Sitzung die Ereignisse beim Spiel Galatasaray gegen Adana Demirspor. Der Verband wird künftig die Gespräche des VAR bei solchen Situationen veröffentlichen, selbst wenn kein Eingriff erfolgt. Das erste Beispiel dafür gab es gestern, als die Gespräche während der Elfmeterszene in diesem Spiel, das mit dem Rückzug der Mannschaft aus dem Süden vom Platz endete, im Sinne des Transparenzprinzips bekannt gegeben wurden.
Mannschaften, die künftig das Spielfeld verlassen, müssen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Dem Präsidenten und dem Trainer, die eine Mannschaft vom Platz zurückziehen, droht eine einjährige Sperre. Der betroffenen Mannschaft wird zudem ein Abzug von 9 Punkten auferlegt.
Der wichtigste Tagesordnungspunkt bei der historischen Sitzung war die Debatte über ausländische Schiedsrichter für das Derby Galatasaray gegen Fenerbahçe am 24. Februar. Der TFF wird künftig auf Wunsch beider Vereine, die in der Liga aufeinandertreffen, ausländische Schiedsrichtergespanne einsetzen. Es wurde beschlossen, dass es sich bei diesen Unparteiischen um hochkarätige Schiedsrichter handeln muss, die bereits Viertelfinal-, Halbfinal- oder Finalspiele in Wettbewerben wie der Champions League oder der Europa League geleitet haben.
Während es von Seiten von Galatasaray und Fenerbahçe bereits mündliche Äußerungen zu ausländischen Schiedsrichtern gab, wird das Derby bei einem offiziellen Antrag von einem hochrangigen ausländischen Schiedsrichter geleitet werden.
Andererseits hat die TFF-Führung zudem den Fall des Spiels Beyoğlu Yeni Çarşı gegen Vanspor, bei dem ein Schiedsrichter eine vierte Gelbe Karte nicht in seinen Bericht aufgenommen haben soll, auf die hohe Wetten platziert wurden, zur Untersuchung an die Ethikkommission weitergeleitet.