Neue Welle bei Wett-Ermittlungen: Dieser Verein könnte absteigen!
Die Wett-Ermittlungen, die mit Schiedsrichtern begannen, haben nach den Fußballspielern nun auch Vereinspräsidenten und Funktionäre erreicht. Sollten die Personen, bei denen Wetten und die Beeinflussung von Spielergebnissen festgestellt wurden, bestraft werden, steht ein Zwangsabstieg der betroffenen Vereine in eine niedrigere Liga zur Debatte.
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Die „Wettskandal“-Ermittlungen, die in den letzten Wochen die Agenda des türkischen Fußballs erschüttert haben, haben eine neue Dimension erreicht, die nun auch die Vereinsführungen umfasst.
Im Rahmen der zunächst gegen Schiedsrichter eingeleiteten Untersuchungen wurden 149 von 152 Schiedsrichtern, bei denen aktive Wettbeteiligung festgestellt wurde, mit Sperren zwischen 8 und 12 Monaten belegt.
Nach den Schiedsrichtern wurden die Untersuchungen auf Fußballer ausgeweitet. Insgesamt 1.024 Spieler, darunter 27 aus der Süper Lig, 77 aus der 1. Lig, 282 aus der 2. Lig, 629 aus der 3. Lig sowie 9 Profispieler, wurden unter Auflagen an das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) überwiesen.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, wird die dritte Welle der „Saubere Hände“-Operation Vereinspräsidenten, Funktionäre, Trainer und Manager umfassen.
Es wurde bekannt, dass die Bankkonten dieser Personen detailliert geprüft werden und bei einigen Namen eine direkte Verbindung zu Wettaktivitäten untersucht wird.
ABSTIEGSSTRAFE IM GESPRÄCH
Sollte im Rahmen der Ermittlungen nachgewiesen werden, dass Vereinspräsidenten oder Funktionäre „Handlungen zur Beeinflussung von Spielergebnissen“ vorgenommen haben, drohen harte Sanktionen.
Gemäß Artikel 56 der Disziplinarordnung des Türkischen Fußballverbandes (TFF) führt die Begehung solcher Handlungen durch Funktionäre zum Zwangsabstieg des betreffenden Vereins in eine niedrigere Liga.
Es wurde berichtet, dass der Präsident von Eyüpspor, Murat Özkaya, wegen des Vorwurfs der „Handlungen zur Beeinflussung von Spielergebnissen“ festgenommen wurde.
Eine mögliche Strafe gegen Özkaya, dessen Gerichtsverfahren noch andauert, könnte dazu führen, dass auch Eyüpspor gemäß demselben Artikel mit dem Risiko eines Abstiegs konfrontiert wird.