Behauptung: UEFA greift ein – Kerem Aktürkoğlu drohen bis zu 12 Spiele Sperre!
Die Behauptung über einen Doppelvertrag bei Fenerbahçes Neuzugang Kerem Aktürkoğlu sorgt für Aufsehen. Laut dem Journalisten Murat Özbostan hat die UEFA beim türkischen Fußballverband TFF offizielle Informationen zur Transferakte von Kerem angefordert.
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Die Vorwürfe bezüglich des Vertrags des türkischen Nationalspielers Kerem Aktürkoğlu bei Fenerbahçe nehmen zu. Nach Informationen des Journalisten Murat Özbostan sind auch der UEFA Gerüchte über Doppelverträge zu Ohren gekommen. Wie zu erfahren war, wird der Vorgang sowohl vom türkischen Fußballverband (TFF) als auch von internationalen juristischen Kreisen untersucht.
BEHAUPTUNG ÜBER ZWEI SEPARATE VERTRÄGE
Der Behauptung zufolge hat Fenerbahçe für Kerem Aktürkoğlu zwei verschiedene Verträge aufgesetzt. Einer davon ist der offizielle, beim TFF eingereichte Vertrag, der auf Basis des Mindestlohns erstellt wurde.
Der andere soll über die Firma des ehemaligen Fenerbahçe-Vorstandsmitglieds Hakan Safi abgeschlossen worden sein und ein zweites Abkommen mit einem Volumen von 8 Millionen 750 Tausend Euro jährlich umfassen. Es wird angegeben, dass dieser zweite Vertrag auch Steuern und Beraterhonorare abdeckt.
UEFA UND TFF WERDEN AKTIV
Murat Özbostan schrieb, dass die UEFA aufgrund der Medienberichte offizielle Informationen vom TFF angefordert habe. Es heißt, der TFF habe die Akte zur Prüfung übernommen, während Fenerbahçe den Prozess von einer internationalen Anwaltskanzlei prüfen lasse. Özbostans Behauptung zufolge könnte Kerem Aktürkoğlu nach einer Bewertung durch den TFF eine Sperre von 4 bis 12 Spielen drohen.
Özbostan merkte dazu an:
"Es gibt seit einiger Zeit zahlreiche Behauptungen bezüglich des Vertrags von Kerem Aktürkoğlu. Fenerbahçe soll für den Nationalspieler zwei Verträge abgeschlossen haben. Einer ist der Vertrag, der den Mindestlohn abdeckt und an den TFF geschickt wurde, der andere ist der Vertrag, den das ehemalige F.Bahçe-Vorstandsmitglied Hakan Safi abgeschlossen hat und der seine Firma einbezieht, mit einem Volumen von 8 Millionen 750 Tausend Euro jährlich (inklusive Steuern und Beraterhonoraren)."
"Wegen der Berichte über die zwei separaten Verträge hat die UEFA beim TFF Informationen angefordert! Während der TFF den Sachverhalt bewertet, hat F.Bahçe eine internationale Anwaltskanzlei um eine Stellungnahme gebeten. Was wird nun passieren? Das Thema liegt auf dem Tisch des TFF. Im schlimmsten Fall droht Kerem eine Sperre von 4 bis 12 Spielen..."
ALI KOÇS WORTLAUT WIEDER AKTUELL
Diese Entwicklungen rufen die Forderung des ehemaligen Fenerbahçe-Präsidenten Ali Koç nach einem "einheitlichen Vertrag" wieder in Erinnerung. Koç hatte argumentiert, dass Vereine alle finanziellen Verpflichtungen in einem einzigen Abkommen bündeln sollten, um Steuerhinterziehung und die Überschreitung von Ausgabenlimits zu verhindern.
HAKAN SAFI HATTE DIE VORWÜRFE ZURÜCKGEWIESEN
Nachdem die Vorwürfe laut wurden, hatte Hakan Safi eine Erklärung abgegeben und die entsprechenden Berichte dementiert. Nun richten sich alle Augen auf die nächsten Schritte des TFF und der UEFA. Sollten sich die Behauptungen bestätigen, wird der Fall nicht nur in der Türkei, sondern auch auf internationaler Ebene für Aufsehen sorgen.