Gemeinsame Erklärung zur European Super League: 'Wir sind dagegen'

UEFA, FIFA, LaLiga, die European Club Association, Football Supporters Europe, die European Leagues und die FIFPRO haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Ablehnung der European Super League bekräftigt.

12punto

Während die Nachwirkungen der von Real Madrid und Barcelona angeführten European Super League anhalten, haben sich nun die Organisationen mit einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort gemeldet.

UEFA, FIFA, LaLiga, die European Club Association, Football Supporters Europe, die European Leagues und die FIFPRO haben in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt, dass sie gegen die European Super League sind.

HIER DIE ERKLÄRUNG

In der Erklärung heißt es: "Fans, Spieler, Trainer, Verbände, Vereine, Ligen und alle, die dieses schöne Spiel lieben, sagen laut und deutlich: Es gibt keinen Platz für eine 'Super League' in Europa. Was zählt, ist sportliche Leistung. Fußball ist für alle da. Er muss für alle offen sein. Verdient es euch auf dem Platz."

DAS URTEIL DES EUROPÄISCHEN GERICHTSHOFES

Dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes zufolge hat die UEFA mit der Blockade des 2021 angekündigten European Super League-Projekts gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen.

Demnach haben weder die FIFA noch die UEFA das Recht, Sanktionen gegen Vereine zu verhängen, die an einem Turnier außerhalb ihrer eigenen Organisationen teilnehmen.

Obwohl mit dem Urteil eine mögliche Neugründung der European Super League wieder in den Fokus gerückt ist, wird darauf hingewiesen, dass die Vereine aufgrund der Fan-Proteste zum Zeitpunkt der ersten Ankündigung des Projekts weiterhin zurückhaltend agieren.

Bei der Organisation, die ursprünglich von 12 Vereinen unter der Führung von Real Madrid-Präsident Florentino Perez angekündigt wurde, waren aufgrund der Fan-Reaktionen zuletzt nur noch Real Madrid und Barcelona übrig geblieben.