Gençlerbirliği führt FIFA-Transfersperre auf Störungen im Bankensystem zurück
Der Hauptstadtverein gab bekannt, dass die Zahlung für den Transfer von Sekou Koita aufgrund von Sanktionen gegen Russland nicht abgeschlossen werden konnte.
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Gençlerbirliği, ein Team aus der Trendyol Süper Lig, hat eine Erklärung zur von der FIFA verhängten Transfersperre veröffentlicht. Der Hauptstadtverein teilte mit, dass die Entscheidung auf den Prozess der Zahlung zurückzuführen sei, die im Rahmen des Transfers von Sekou Koita an PFC ZSKA Moskau hätte geleistet werden müssen.
In der Erklärung des Vereins wurde darauf hingewiesen, dass gemäß dem mit dem russischen Fußballverband verbundenen ZSKA Moskau unterzeichneten Vertrag finanzielle Verpflichtungen hinsichtlich der Ablösesumme bestanden. Gençlerbirliği erklärte, dass der Zahlungsprozess zur Erfüllung dieser Verpflichtungen eingeleitet wurde und die internationalen Geldtransfertransaktionen fristgerecht durchgeführt wurden.
In der Erklärung wurde betont, dass die Zahlung aufgrund internationaler Sanktionen gegen die Russische Föderation über das bestehende Bankensystem nicht abgeschlossen werden konnte. Der Verein merkte an, dass diese Situation auf die „direkten Auswirkungen der im internationalen Finanzsystem angewandten Sanktionen“ zurückzuführen sei.
Gençlerbirliği bekräftigte seinen Willen, die vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen, und gab bekannt, dass die Kontakte zu den zuständigen Institutionen fortgesetzt werden, um die Zahlung in Übereinstimmung mit den internationalen Vorschriften zu ermöglichen. In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die notwendigen Anträge bei der FIFA gestellt wurden und der Prozess genau verfolgt werde.
Die Vereinsführung betonte zudem, dass man weiterhin Wert darauf lege, im Einklang mit nationalen und internationalen Rechtsnormen, FIFA-Regularien und vertraglichen Verpflichtungen zu handeln. Gençlerbirliği erklärte, dass die rechtlichen und administrativen Arbeiten fortgesetzt werden, um den Prozess so schnell wie möglich zu lösen.
Am Ende der Erklärung wurde auf die 103-jährige Geschichte und die institutionelle Verantwortung des Vereins verwiesen und betont, dass sich der Vorstand sowohl auf einen gesunden Abschluss des aktuellen Prozesses als auch auf die Ziele einer starken Finanzstruktur, eines starken Kaders und nachhaltigen sportlichen Erfolgs konzentriere.