Genehmigung von FIFA und IFAB erteilt! Schiedsrichter- und VAR-Gespräche werden live im Stadion übertragen...
Portugal hat die Genehmigung von FIFA und IFAB erhalten; bei kritischen Spielsituationen in ausgewählten Partien werden die Gespräche zwischen dem Schiedsrichter und dem VAR live im Stadion zu hören sein; die Anzahl der Spiele, in denen dies angewendet wird, soll kontrolliert gesteigert werden.
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Der Schiedsrichterausschuss des Portugiesischen Fußballverbandes hat von der FIFA und dem IFAB die Erlaubnis erhalten, die Gespräche zwischen dem Spielschiedsrichter und dem VAR live für die Fans im Stadion zu übertragen.
Berichten der portugiesischen Zeitungen Jornal de Noticias und Record zufolge wird der portugiesische Schiedsrichterausschuss zunächst in ausgewählten Spielen und bei kritischen Spielsituationen die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und VAR unmittelbar live im Stadion hörbar machen. Im Anschluss soll die Anzahl der Spiele, in denen dieses Verfahren zum Einsatz kommt, unter Aufsicht der FIFA schrittweise erhöht werden.
Portugal wird eines der ersten Länder sein, das dieses Verfahren testet, welches bereits bei von der FIFA organisierten Turnieren wie der Frauen-Weltmeisterschaft 2023 erprobt wurde und nun ausgeweitet werden soll.
Es wurde mitgeteilt, dass die Anwendung in der kommenden Woche im Rahmen einer Sitzung, an der auch jeweils ein Vertreter der FIFA und des IFAB teilnehmen wird, offiziell durch den Portugiesischen Fußballverband und den Vorsitzenden des portugiesischen Schiedsrichterausschusses, Jose Fontela Gomes, bekannt gegeben wird.
VAR-GESPRÄCHE WERDEN VERÖFFENTLICHT
Seit September 2023 überträgt der Portugiesische Fußballverband die Gespräche zwischen VAR und Schiedsrichtern bei Spielen der portugiesischen Primeira Liga monatlich in einer Fernsehsendung für Fußballfans.
Der Vorsitzende des portugiesischen Schiedsrichterausschusses, Jose Fontela Gomes, hatte sich für die Offenlegung der Gespräche zwischen Schiedsrichter und VAR zu „Bildungszwecken“ eingesetzt, und der Verband konnte die erforderliche Genehmigung hierfür erwirken.
Auch die Schiedsrichter hatten sich für diese Praxis ausgesprochen, da sie der Ansicht sind, dass dies dazu beiträgt, ihre Entscheidungen besser verständlich zu machen.