Gesamtverlust der vier großen Vereine bekannt: Prüfbericht veröffentlicht

Beşiktaş, Fenerbahçe, Galatasaray und Trabzonspor haben die erste Hälfte der Saison 2024 mit einem Gesamtverlust von 2,58 Milliarden Lira abgeschlossen. Trabzonspor verzeichnete den höchsten Verlust, während Fenerbahçe den geringsten Verlust aufwies.

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Die vier führenden Vereine des türkischen Fußballs haben die ersten sechs Monate der Saison 2024 finanziell schwierig gestaltet. Laut den Finanzberichten, die Beşiktaş, Fenerbahçe, Galatasaray und Trabzonspor bei der Plattform für öffentliche Offenlegung (KAP) eingereicht haben, verzeichneten die vier Vereine einen Gesamtverlust von 2,58 Milliarden Lira. Dies entspricht einem periodischen Wechselkursäquivalent von 70,5 Millionen Euro.

Den unabhängigen Prüfberichten zufolge war Trabzonspor mit einem Verlust von 969,9 Millionen Lira (26,5 Millionen Euro) der Verein mit der schlechtesten Performance. Auf die Bordeaux-Blauen folgte Beşiktaş mit einem Verlust von 757,5 Millionen Lira (20,6 Millionen Euro). Galatasaray wies einen Verlust von 490,5 Millionen Lira (13,4 Millionen Euro) aus, während Fenerbahçe mit einem Verlust von 365,6 Millionen Lira (9,9 Millionen Euro) als der Verein mit dem geringsten Verlust hervorging.

EINNAHMEN KÖNNEN NICHT EINGETRIEBEN WERDEN

Die börsennotierten Unternehmen der vier Vereine gaben an, Zinserträge von verbundenen Parteien (Vereinen und anderen Tochtergesellschaften) erzielt zu haben. Unabhängige Prüfberichte stellten jedoch fest, dass diese Zinserträge nicht eingezogen wurden und keine Gewissheit darüber besteht, dass die Einziehung erfolgen wird.

In den Prüfberichten heißt es: 'Die Gruppe hat nicht-kommerzielle Forderungen gegenüber verbundenen Parteien. Auf diese Forderungen wurden Zinsen berechnet und als Einnahmen verbucht. Es konnte jedoch keine positive Einschätzung hinsichtlich der Einbringlichkeit dieser Forderungen gewonnen werden.'

Die börsennotierten Unternehmen von Beşiktaş, Fenerbahçe, Galatasaray und Trabzonspor stehen in finanziellen Beziehungen zu den Vereinsstrukturen und anderen Tochtergesellschaften (wie GS Store, Fenerium, Kartal Yuvası, TS Club). Diese Beziehungen wurden in den Finanzberichten als 'verbundene Parteien' aufgeführt.

Die börsennotierten Unternehmen der Vereine befinden sich in einer Gläubigerposition gegenüber den verbundenen Parteien, und auf diese Forderungen werden Zinsen erhoben. Die Tatsache, dass diese Zinserträge nicht eingezogen werden, wirkt sich jedoch negativ auf die finanzielle Lage der Vereine aus.