Großer Schock vor Olympia: Nationalringer Rıza Kayaalp wird Opfer eines ärztlichen Fehlers
Der Welt- und Europameister sowie olympische Silbermedaillengewinner Rıza Kayaalp läuft Gefahr, bei den Olympischen Spielen Paris 2024 nicht antreten zu können, da er ein Medikament einnahm, das ihm unter sportärztlicher Aufsicht zu Behandlungszwecken verschrieben wurde.
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Die Teilnahme des Nationalringers Rıza Kayaalp an Sportwettkämpfen wurde aufgrund eines von ihm eingenommenen Medikaments vorübergehend ausgesetzt.
Kayaalp, der Opfer eines ärztlichen Fehlers wurde, erklärte: "Trotz all meiner professionellen Sorgfalt, die ich bei der Vorbereitung auf meine letzten Olympischen Spiele nach einer 24-jährigen, erfolgreichen und sauberen Sportkarriere an den Tag gelegt habe, sehe ich mich mit einer unglücklichen Situation konfrontiert."
Der Nationalringer gab bekannt, dass er rechtliche Schritte eingeleitet habe, und führte weiter aus:
"Ich wollte, dass Sie alle Entwicklungen zuerst von mir persönlich erfahren, mit der gewohnten Aufrichtigkeit, noch bevor eine Nachrichtenseite oder offizielle Stellen eine Erklärung abgeben. Aufgrund meiner seit langem anhaltenden, starken Ohrgeräusche, Schwindelgefühle und Kopfschmerzen, die in letzter Zeit zugenommen hatten, wurde eine dringende Behandlung eingeleitet. Während meiner gesamten Karriere habe ich in allen Lebensbereichen die notwendige Aufmerksamkeit und Sorgfalt walten lassen. Weder bei der Nahrung noch bei Medikamenten wie Schmerzmitteln habe ich gehandelt, ohne die Zustimmung meiner Experten einzuholen. Diese Detailgenauigkeit ist in der Sportwelt hinlänglich bekannt. Bei der Behandlung meiner genannten Beschwerden habe ich das mir ausgestellte Rezept sowohl schriftlich als auch mündlich mit meinem Sportarzt abgesprochen und die Behandlung mit dem professionellen Bewusstsein begonnen, das meine Sportkarriere mit sich bringt. Infolge einer falschen Behandlung, die mir während dieses mit Zustimmung meines Sportarztes begonnenen Prozesses verabreicht wurde, wurde meine Teilnahme an Sportwettkämpfen durch die Verantwortlichen des Weltringerverbands (UWW) vorsorglich vorübergehend ausgesetzt. In dieser Hinsicht droht mir nun, nicht an den bevorstehenden Olympischen Spielen Paris 2024 teilnehmen zu können. Wir haben bereits unseren Rechtsstreit begonnen, um diesen Schaden, der meiner sauberen Sportkarriere zugefügt wurde, wiedergutzumachen."
Rıza Kayaalp fügte hinzu: "Ich hoffe, dass Sie mir Ihre Gebete und Unterstützung, die Sie mir beim Gewinn von 14 Europa-, 10 Welt- und 3 Olympiamedaillen nicht vorenthalten haben, auch jetzt nicht verwehren, um diese Benachteiligung auf der Zielgeraden meiner Sportkarriere zu überwinden."
Der für ASKİ Spor startende Nationalringer hatte sich im griechisch-römischen Stil in der 130-Kilogramm-Klasse für die Olympischen Spiele Paris 2024 qualifiziert.