Haftstrafe für zwei Fenerbahçe-Spieler gefordert

Die Staatsanwaltschaft hat im Prozess um die Vorfälle nach dem Galatasaray-Fenerbahçe-Derby der vergangenen Saison ihr Plädoyer abgegeben. Für fünf Angeklagte, darunter die Fenerbahçe-Spieler Jayden Oosterwolde und Mert Hakan Yandaş, wurde eine Haftstrafe von bis zu 3 Jahren, 4 Monaten und 15 Tagen gefordert.

12punto

Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorfällen nach dem Galatasaray-Fenerbahçe-Derby, das in der vergangenen Saison im Rams Park ausgetragen wurde, war Anklage gegen die Spieler Jayden Quinn Oosterwolde, Mert Hakan Yandaş, Ertuğrul Karanlık, Hulusi Belgü und Emre Kartal erhoben worden. An der Verhandlung vor dem 3. Strafgericht erster Instanz in Istanbul nahmen der Stadionmanager von Galatasaray, Ali Çelikkıran, sowie die Anwälte beider Parteien teil.

STAATSANWALTSCHAFT FORDERT HAFTSTRAFE

In der Verhandlung legte der Staatsanwalt sein Plädoyer zur Sache vor und forderte die Bestrafung der Angeklagten wegen „vorsätzlicher Körperverletzung unter unrechtmäßiger Provokation, die zu Knochenbrüchen oder Verrenkungen führt“ sowie wegen „Ausschreitungen in Sportstätten und Sachbeschädigung an Anlagen“.

Der Staatsanwalt beantragte für jeden der Angeklagten eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten bis zu 3 Jahren, 4 Monaten und 15 Tagen.

GERICHTSTERMIN VERSCHOBEN

Das Gericht vertagte die Verhandlung auf den 15. Januar 2026, damit die Anwälte der Angeklagten ihre Verteidigung gegen das Plädoyer vorbereiten können.

DETAILS AUS DER ANKLAGESCHRIFT

In der Anklageschrift wurde darauf hingewiesen, dass Oosterwolde, Mert Hakan Yandaş, Ertuğrul Karanlık, Hulusi Belgü und Emre Kartal wegen „vorsätzlicher Körperverletzung, die zu Knochenbrüchen oder Verrenkungen führt“ sowie wegen „Ausschreitungen in Sportstätten und Sachbeschädigung an Anlagen“ mit einer Haftstrafe von 2 Jahren und 3 Monaten bis zu 6 Jahren und 9 Monaten angeklagt sind.