Hakan Safi spricht über die Zukunft von Fenerbahçe
Fenerbahçe-Präsidentschaftskandidat Hakan Safi äußerte sich vor dem bevorstehenden Kongress zu den finanziellen und sportlichen Vorwürfen, die die Gemeinschaft derzeit beschäftigen.
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Vor der im Juni stattfindenden Wahlversammlung des Fenerbahçe Spor Kulübü traf sich Präsidentschaftskandidat Hakan Safi in Bodrum mit Vereinsmitgliedern und Fans. Bei der Veranstaltung in Bitez wurde Safi mit großem Interesse empfangen und machte mit vielen Mitgliedern Fotos.
Safi lud alle Mitglieder dazu ein, vor dem Kongress ihr Wahlrecht auszuüben, und erklärte: „Die Fenerbahçe-Anhänger waren schon immer eine Gemeinschaft, die im Interesse des Vereins handelt. Ich glaube fest daran, dass diese Haltung auch im Kongresssaal genau so gezeigt wird.“
Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte waren die in den letzten Tagen aufgekommenen Vorwürfe bezüglich möglicher Sanktionen. Safi klärte insbesondere die Gerüchte über finanzielle Sanktionen im Zusammenhang mit dem Transfer von Kerem Aktürkoğlu auf. „Es wird behauptet, Fenerbahçe habe wegen des Transfers von Kerem Aktürkoğlu eine Strafe erhalten; diese Information ist unwahr. Ich persönlich übernehme das gesamte Gehalt von Kerem, während unser Verein die Ablösesumme zahlt. Seit über einem Jahr läuft es so, und ich werde dies mit meinen eigenen Mitteln noch drei weitere Jahre fortsetzen“, sagte er.
Safi betonte, dass die Finanzkraft des Vereins als Führungsgremium unbestritten sei, und antwortete auf die Vorwürfe: „Wir haben im Rahmen des türkischen Rechtssystems und der UEFA-Regularien gehandelt. Nachdem Konkurrenten aus unseren eigenen Reihen und bestimmte Kreise die UEFA kontaktiert hatten, haben wir alle unsere Informationen offengelegt; der Prozess ist abgeschlossen. Solche Gerüchte schaden Fenerbahçe“, erklärte er.
Zu den jüngsten Kritikpunkten bezüglich der Überschreitung der UEFA-Ausgabenobergrenze durch Fenerbahçe nannte Safi den eigentlichen Grund: „Da unser Verein in der letzten Saison den Zufluss der Mittel nicht rechtzeitig zum gewünschten Datum realisieren konnte, kam es zu einer Überschreitung des Limits, was eine Strafe zur Folge hatte. Im Hintergrund spielten Faktoren wie die Ablehnung einiger Punkte durch die Mehrheit beim Kongress im September und die Notwendigkeit eines neuen Finanzkongresses eine Rolle. Diejenigen, die damals die Genehmigung dieser Punkte verhinderten, müssen auch die Verantwortung für dieses Bild übernehmen.“
Safi unterstrich, dass sie kurz-, mittel- und langfristig umfassende Projekte für Fenerbahçe entwickelten: „Wir sehen das Ziel der Meisterschaft nicht als fern an, wir sind sogar sehr nah dran. Gleichzeitig arbeiten wir daran, ein solides finanzielles Fundament zu schaffen, das unseren Verein bis 2050 trägt. Wir werden Immobilieninvestitionen mit dem Erwerb von einer Million Quadratmetern Land kombinieren, um dem Verein ein dauerhaftes Einkommen zu sichern. Unsere Pläne, unser Einkommen von 500 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro zu steigern, liegen bereit.“
Safi erklärte, dass auch die Überlegungen zur Erhöhung der Stadionkapazität für die nächste Saison mit realistischen Schritten umgesetzt würden: „Das Stadionprojekt, das wir letztes Jahr angekündigt haben, zielt darauf ab, eine Kapazität von 64.500 Plätzen zu erreichen. Doch entgegen mancher Versprechen ist es physisch nicht möglich, dies bis Mai fertigzustellen“, sagte er.
Hakan Safi betonte, dass sie in ihrer Zukunftsvision darauf abzielten, Pilotmannschaften in fünf verschiedenen Regionen zu erwerben, um zum sportlichen Erfolg beizutragen, und fügte hinzu, dass sie auch Schritte unternommen hätten, um ein Team aus Europa zu kaufen. Er ergänzte, dass sie mit einer Akademie in Westafrika die Entwicklung junger Talente steuern würden.
Safi erklärte, dass die Rechte der Vereinsmitarbeiter geschützt und Ungleichgewichte bei den Prämien zwischen den Abteilungen beseitigt würden. Er betonte, dass sie keinen Ansatz wie die Schließung von Abteilungen oder Budgetkürzungen verfolgten, sondern im Gegenteil das Ziel hätten, durch die Eröffnung neuer Abteilungen einen Beitrag zum türkischen Sport zu leisten.
In seiner Rede bewertete Safi auch einige vergangene und gegenwärtige Tendenzen von Fenerbahçe. Er betonte, dass sie für zukünftige Spielertransfers hochkarätige Stars gewinnen würden: „Wir werden zwei einheimische Nationalspieler und zwei bis drei Weltstars in unseren Kader aufnehmen. Wir kommen, um der gesamten Türkei ein Fenerbahçe-Fest zu bereiten“, sagte er.
Nach dem Treffen machte Hakan Safi Erinnerungsfotos mit den Mitgliedern und betonte, dass er während des Wahlprozesses weiterhin Botschaften der Transparenz und Einheit vermitteln werde.