Hochrangiger Abgang bei der FIFA: Kevin Lamour, Kritiker von Infantinos WM-Plan, verlässt seinen Posten

FIFA-COO Kevin Lamour hat seinen Posten verlassen, nachdem er Kritik an den Plänen geäußert hatte, Anteile an der Weltmeisterschaft für private Investoren zu öffnen.

12punto

Der FIFA-Betriebsdirektor (COO) Kevin Lamour hat seinen Posten verlassen, nachdem er Kritik an den Plänen von FIFA-Präsident Gianni Infantino geäußert hatte, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.

In einer E-Mail, die FIFA-Generalsekretär Mattias Grafstrom an die Mitarbeiter verschickte, wurde mitgeteilt, dass sich die Organisation und Lamour darauf geeinigt hätten, „getrennte Wege zu gehen“.

Der französische Fußballfunktionär Lamour, der als Nummer drei der Organisation galt, hatte argumentiert, dass das Personal bezüglich des besagten Plans von Infantino in die Irre geführt worden sei.

„Dies ist das Projekt einer einzigen Person. Dieses Projekt sollte nicht nur auf Eis gelegt werden, sondern es ist auch an der Zeit, dass sich die Führungskräfte des Fußballs die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen.“

Lamour, der zuvor als stellvertretender Generalsekretär der UEFA tätig war, arbeitete seit November 2024 für die FIFA.

Auch Carlos Cordeiro, ein leitender Berater von Infantino, hatte seinen Posten im Juli nach dem Bekanntwerden des Plans verlassen.