Icardis Zweikampf sorgte für Diskussionen: Güntekin Onays Antwort an Okan Buruk nach dessen Kritik am übertragenden Sender

Galatasaray-Trainer Okan Buruk kritisierte nach dem torlosen Unentschieden im Derby gegen Fenerbahçe den übertragenden Sender, weil dieser die Szene zwischen Icardi und Djiku nicht korrekt gezeigt habe. Güntekin Onay, Moderator beim übertragenden Sender beIN Sports, reagierte auf Buruks Kritik.

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Am 18. Spieltag der Süper Lig trafen Fenerbahçe und Galatasaray aufeinander. Das mit Spannung erwartete Derby endete mit einem 0:0-Unentschieden. Das ereignisarme Spiel enttäuschte die Fußballfans.

Galatasaray-Trainer Okan Buruk erklärte nach der Partie, dass die Szene zwischen Icardi und Djiku in der 22. Minute ein Elfmeter gewesen sei, und äußerte seinen Unmut über den übertragenden Sender.

KRITIK VON BURUK AM ÜBERTRAGENDEN SENDER

Der erfahrene Trainer sagte: "Es gab einen klaren Elfmeter, der vom VAR-Raum nicht gegeben wurde. Es war vielleicht ein Schlag, wie man ihn im Boxring sieht. Wir haben erfahren, dass der Sender dies auch nicht klar gezeigt hat. Dies ist eine Übertragung, die die ganze Welt sieht. Wir haben dies in vielen Ländern ausgestrahlt. Selbst aus diesen Kamerawinkeln wurde dies nicht klar gezeigt. Einerseits kritisieren wir uns selbst, aber der Sender muss seine Kameras aufstocken und die Bilder dieser klaren Szene im Strafraum zeigen; die Leute draußen sind auch neugierig. Wir kritisieren immer den türkischen Fußball. Die Fehler der anderen Beteiligten müssen ebenfalls kritisiert werden."

GÜNTEKIN ONAYS ANTWORT: ES WIRD MIT 26 KAMERAS GEFILMT

Auf diese Aussagen von Okan Buruk reagierte der Moderator des Senders, Güntekin Onay.

Onay sagte: "Das Spiel wird mit 26 Kameras gefilmt. Die klarste Einstellung wurde in diesem Moment vielleicht nicht auf den Bildschirm gebracht. Auch der Regisseur des Spiels ist kein Türke. Es ist am richtigsten, das sauberste und klarste Bild zu zeigen. Das ist eine Frage des Winkels. Es gibt 26 Kameras und alle werden nach Riva geschickt. Da das Spiel lief, wurde das klarste Bild vielleicht nicht gezeigt. Später hätte das sauberste Bild gezeigt werden können. Wenn man das tut, heißt es: 'Wollen sie es uns aufzwingen?' Wenn es nicht gezeigt wird, heißt es: 'Was verheimlicht ihr?' Da ist auch ein wenig böse Absicht dabei. Die Übertragung mit 26 Kameras erfolgt nach internationalen Standards, genau wie bei einem Weltmeisterschaftsspiel."

"DIESER VAR-JOB IST KEINE ATOMPHYSIK"

Güntekin Onay kritisierte auch den VAR-Schiedsrichter: "Wir konnten es anhand der Bilder auch nicht erkennen. Aber der VAR hätte den Hauptschiedsrichter warnen und warten müssen. Dieser VAR-Job ist keine Atomphysik oder Neurochirurgie. Eure Arbeit ist auch nicht so schwer. Die ganze Verantwortung und der Stress liegen beim Schiedsrichter auf dem Platz. Ihr sitzt dort in einem Raum und seid still, man hört nicht einmal den Ton des Spiels. Die Leute, die morgens um 06:00 Uhr aufstehen, drei Verkehrsmittel wechseln und ihr Brot verdienen, haben es schwer. Ihr rettet auch keine Leben, was macht ihr also? Ihr sitzt zwei Stunden in einem Raum."