İstanbulspor schickt Abmahnung an den TFF

İstanbulspor hat den türkischen Fußballverband (TFF) zur Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung aufgefordert und dies offiziell per Notar zugestellt.

İHA

Der Trendyol-Süper-Lig-Verein İstanbulspor hat über seinen Social-Media-Account die Abmahnung veröffentlicht, die heute über das 7. Notariat von Kadıköy zugestellt wurde. In der Erklärung mit dem Titel "Wir wünschen unserer Startelf, die unter der Führung von Mehmet Büyükekşi aus dem Vorstand bestehen wird, bei der Europameisterschaft viel Erfolg" heißt es:

"Als İstanbulspor Faal. A.Ş. haben wir den TFF mit Datum vom 08.04.2024 zu einer außerordentlichen Generalversammlung eingeladen.

Obwohl TFF-Präsident Mehmet Büyükekşi erklärt hat, dass am 18.07.2024 eine außerordentliche Wahl-Generalversammlung stattfinden werde, wurde der Öffentlichkeit kein offizielles Dokument oder Beschluss vorgelegt, der diese Ankündigung stützt.

"WIR ÜBERLASSEN ES DER BEURTEILUNG DER ÖFFENTLICHKEIT"

In der einzigen vom TFF abgegebenen Erklärung wird die Europameisterschaft, an der unsere A-Nationalmannschaft teilnehmen wird, als Begründung angeführt. Da jedoch offensichtlich ist, dass bei diesem Turnier keine Startelf auf dem Platz stehen wird, die sich aus dem TFF-Vorstand unter der Führung von Mehmet Büyükekşi zusammensetzt, überlassen wir die Verbindlichkeit dieser Erklärung der Beurteilung der Öffentlichkeit.

Darüber hinaus möchten wir den TFF und die Öffentlichkeit mit unserer beigefügten Abmahnung darüber informieren, wie fehlerhaft dieses Datum ist, falls der TFF-Vorstand tatsächlich einen Beschluss für diesen Termin gefasst haben sollte, obwohl es offensichtlich ist, dass der TFF-Vorstand nicht auf dem Platz stehen wird.

Der TFF ist verpflichtet, die außerordentliche Generalversammlung spätestens im Juni abzuhalten, damit sich die derzeitige chaotische Situation aus den in unserer Abmahnung dargelegten berechtigten Gründen nicht auch auf die Saison 2024-2025 auswirkt. Andernfalls wird der TFF gezwungen sein, den berechtigten Forderungen der Delegierten der Generalversammlung, die sich aus dem TFF-Statut ergeben, nachzukommen – sei es aus eigenem Antrieb oder durch Druck der FIFA."