Keine Stellungnahme von Antalyaspor zu den Wright-Transfervorwürfen!
Kürzlich behauptete Şifa Çiçek, der Vorsitzende der TSYD-Niederlassung Antalya, in einem Artikel für die Zeitung Akdeniz Manşet, dass Antalyaspor durch den Transfer von Haji Wright 1,5 Millionen Euro erhalten habe, dieses Geld jedoch verschwunden sei. Das Team von 12punto kontaktierte die Führung von Antalyaspor, um die Richtigkeit dieser Behauptungen zu überprüfen, erhielt jedoch keine Informationen zu dem Thema.
Selçuk Çelik
SELÇUK AHMET ÇELİK- 12punto.com.tr
Nachdem Antalyaspor kürzlich von der FIFA mit einer unbefristeten Transfersperre belegt wurde, hieß es, der Verein habe einen weiteren Schock im Zusammenhang mit dem Haji-Wright-Transfer erlebt.
Şifa Çiçek, der Vorsitzende der Niederlassung Antalya des türkischen Sportjournalistenverbandes (TSYD), behauptete in seinem Artikel in der Zeitung Akdeniz Manşet, dass im Februar etwa 1,5 Millionen Euro für Haji Wright an Antalyaspor geflossen seien, dieses Geld jedoch spurlos verschwunden sei. In seinem weiteren Text behauptete Çiçek, dass dieses Geld an Osman Şirin, den Eigentümer der Ayos Holding, geflossen sei, der Teil der Antalyaspor-Führung ist und dem Verein Millionen Euro an Spenden zugesagt haben soll. Um zu erfahren, ob diese Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, versuchte 12punto, mit Antalyaspor in Kontakt zu treten.
12punto kontaktierte zunächst Murat Özgen, den Medienbeauftragten des Antalyaspor-Clubs. Özgen erklärte, dass er lediglich Medienbeauftragter des Vereins sei, zu diesem Thema keine Stellungnahme abgeben werde und man sich an die Führung wenden müsse. Nach diesem Gespräch rief 12punto die offizielle Telefonnummer des Vereins an. Der Mitarbeiter, der das Gespräch entgegennahm, stellte erneut eine Verbindung zu Murat Özgen, dem Medienbeauftragten von Antalyaspor, her. Dieser Mitarbeiter teilte zudem mit, dass er die Nummern der Vorstandsmitglieder nicht herausgeben dürfe, da dies untersagt sei.
Zuletzt wurde der Medienbeauftragte des Vereins, Murat Özgen, über WhatsApp kontaktiert. Murat Özgen beendete das Gespräch mit der erneuten Aussage, dass er Medienbeauftragter sei und zu diesem Thema keine Erklärung abgeben könne.