Kommissionskrise bei Beşiktaş-Transfer von Salah sorgt auch in Ägypten für Diskussionen

Dass Beşiktaş die Verhandlungen aufgrund der Provisionsforderungen von Ramy Abbas gestoppt hat, wurde auch in Ägypten diskutiert; es wurde berichtet, dass Italiano Kontakt zu Salah aufgenommen habe.

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Dass die Kontakte von Beşiktaş für einen Transfer von Mohamed Salah aufgrund finanzieller Bedingungen zum Erliegen kamen, ist auch im Heimatland des ägyptischen Stars zum Thema geworden. Es wurde berichtet, dass der schwarz-weiße Verein beschlossen habe, bei der Provisionsforderung von Salahs Manager Ramy Abbas nicht von den festgelegten Grenzen abzuweichen.

Beşiktaş-Fußballdirektor Önder Özen hatte in einer früheren Erklärung gesagt, dass die Akte „vorerst auf Eis gelegt“ sei und erklärt, dass der Verein statt populistischer Schritte bei Transfers seine finanziellen und institutionellen Prinzipien schütze.

Auch beim ägyptischen Sender ON Sport wurden die Zukunft von Salah und die Gespräche mit Beşiktaş thematisiert. In der Sendung berichtete der Journalist Mohamed Almahmoudy, dass Beşiktaş-Trainer Vincenzo Italiano direkt mit Salah gesprochen habe.

Nach den Informationen von Almahmoudy erläuterte Italiano dem Star-Fußballer sein Projekt bei Beşiktaş und seine mögliche Rolle innerhalb der Mannschaft. Der italienische Trainer habe erklärt, dass sich der schwarz-weiße Verein in einem Umbruch befinde und Salah eine der Führungspersönlichkeiten dieser Ära sein könne.

Der ägyptische Trainer Talaat Youssef, der in der Sendung sprach, äußerte Kritik an Salah und seinem Manager Ramy Abbas wegen ihrer Haltung im Transferprozess. Youssef erklärte, er halte es nicht für richtig, dass Salah seinem Manager bei den Verhandlungen weitreichende Befugnisse eingeräumt habe.

„Ramy ist verantwortlich und Salah hat ihm die volle Vollmacht für die Verhandlungen erteilt. Ich glaube jedoch zu 100 Prozent, dass der Spieler auch sein Gewicht in die Waagschale werfen muss. Ramy ist sein Manager und hat natürlich eine Rolle, aber auch Salah muss sich in den Prozess einbringen.“

Youssef argumentierte zudem, dass Salah Optionen in Saudi-Arabien, den USA und bei Beşiktaş habe, und sagte, er halte die Schwarz-Weißen unter den gegebenen Umständen für die geeignetste Wahl.

Auf Seiten von Beşiktaş liegt der Entscheidung die kompromisslose Haltung in Bezug auf die Vermittlungsprovision zugrunde. Önder Özen hatte erklärt, dass Präsident Serdal Adalı unter Wahrung der Prinzipien des Vereins den Verhandlungstisch verlassen habe.

„Den Verein nicht aus seinem Gleichgewicht zu bringen, ist viel wichtiger, als einen wertvollen Sportler zu besitzen. Letztendlich ist die Akte Mohamed Salah für uns vorerst vom Tisch.“

Mit dem Rückzug der Schwarz-Weißen vom Verhandlungstisch ist der Transferprozess vorerst gestoppt.