Krise bei der Übertragungsrechte-Ausschreibung in der Süper Lig! Behauptung: 'beIN Sports hat den Verhandlungstisch verlassen'

Die Übertragungseinnahmen in der Süper Lig liegen siebenmal niedriger als der Durchschnitt der Top-10-Ligen Europas. Nach diesen Entwicklungen wurde behauptet, dass der übertragende Sender nicht beabsichtigt, an der nächsten Ausschreibung teilzunehmen, und dies dem türkischen Fußballverband (TFF) mitgeteilt habe.

12punto

Der türkische Fußballverband (TFF) hatte im November bekannt gegeben, dass die im Rahmen der Übertragungsausschreibung gebildete Ausschreibungskommission für Übertragungsrechte, der auch Vertreter der Vereinigung der Clubs (Kulüpler Birliği) angehören, ihre Arbeit für die neue Ausschreibung aufgenommen hat.

Die Übertragungseinnahmen in der Süper Lig blieben siebenmal niedriger als der Durchschnitt der Top-10-Ligen Europas. Dass der übertragende Sender nicht bereit ist, mehr Geld zu zahlen, hat sich direkt auf die Vereine ausgewirkt.

Die Zeit, in der der Ball in der Süper Lig auf dem Spielfeld im Spiel blieb, lag im Durchschnitt zwischen 55 und 56 Prozent. Der Rückgang dieses Durchschnitts in dieser Saison und die wachsende Schere zwischen den vier großen Vereinen und den anderen Clubs haben die Übertragungseinnahmen beeinträchtigt.

KEINE TEILNAHME AN DER AUSSCHREIBUNG IM NÄCHSTEN JAHR

Während die vom TFF angekündigte Ausschreibungskommission für Übertragungsrechte ihre Arbeit fortsetzt, wurde behauptet, dass der übertragende Sender beIN Sports nicht an der Ausschreibung für die neue Saison teilnehmen werde, da er mit der Süper Lig nicht die gewünschten Einnahmen erzielen könne. Das Unternehmen, das selbst die derzeit an die Teams gezahlten Beträge als zu hoch erachtet, habe dies dem TFF mitgeteilt und den Verhandlungstisch verlassen. Wer die Spiele in Zukunft übertragen wird, ist derzeit noch unklar.