Kritik für Sadettin Saran: Debatte um Sponsoring-Einnahmen bei Fenerbahçe
Die Entscheidung von Fenerbahçe, zukünftige Einnahmen aus den Verträgen mit Chobani, Passolig und Adidas bereits heute zu nutzen, sorgt im Umfeld der Gelb-Marineblauen für Diskussionen.
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Die Führung von Fenerbahçe hat die Einnahmen aus dem Stadion-Namenssponsoring mit Chobani für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28 in Höhe von 28 Millionen Euro, die Vorauszahlung für den 5-Jahres-Vertrag mit Passolig in Höhe von 476 Millionen TL (ca. 12 Millionen Euro) sowie die erwarteten Sponsoring-Einnahmen von Adidas bereits vorab vereinnahmt.
Diese Entscheidung der Führung um Sadettin Saran stieß auf Kritik, da sie noch vor dem Kongress im Mai umgesetzt wurde. Die Kritik konzentriert sich darauf, dass der Handlungsspielraum künftiger Vorstände dadurch erheblich eingeschränkt werde und es zu ernsthaften Budgetkürzungen kommen könne.
Wie die Zeitung Sözcü berichtet, argumentiert die Vereinsführung hingegen, dass der Schritt aufgrund des aktuellen Hochzinsumfelds notwendig gewesen sei, um kurzfristige Schulden zu tilgen, dringenden Liquiditätsbedarf zu decken, Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und Mittel für Transfers zu generieren. Dennoch halten die Forderungen aus dem Umfeld des Vereins und von Seiten der Fans nach mehr Transparenz an.