La-Liga-Präsident äußert sich zur Torlinientechnologie

La-Liga-Präsident Javier Tebas äußerte sich zu der umstrittenen Szene um Lamine Yamal im Spiel zwischen Real Madrid und Barcelona. Der Präsident argumentierte, dass die Torlinientechnologie nicht nützlich sei und man sie daher nicht einführen wolle.

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La Liga stand in der vergangenen Woche nach dem 3:2-Sieg von Real Madrid im El Clásico wegen einer strittigen Torszene des FC Barcelona im Fokus. Die Situation wurde vom VAR überprüft, doch da keine ausreichenden Kamerawinkel vorlagen, entschied der VAR-Schiedsrichter, dass es "keine ausreichenden Beweise dafür gibt, dass der Ball die Linie überschritten hat", und gab das Tor nicht.

La-Liga-Präsident Javier Tebas vertrat die Ansicht, dass die viel diskutierte Torlinientechnologie nicht zweckmäßig sei. Tebas erklärte dazu: "Der erste Grund, warum ich sie nicht will, ist, dass sie keine perfekte Technologie ist. Solche Tore (wie in der Szene von Yamal) kommen nur drei- oder viermal im Jahr vor. Wir können dafür nicht 5 bis 6 Millionen Euro ausgeben. Ich würde es vorziehen, mehr Kameras zu installieren."

SPIELE WERDEN AUSSERHALB SPANIENS AUSGETRAGEN

Javier Tebas kündigte zudem an, dass La-Liga-Spiele in naher Zukunft außerhalb Spaniens stattfinden werden. Tebas sagte: "Ich weiß nicht, wann es soweit sein wird. Ich denke, ab der Saison 2025/2026 werden La-Liga-Mannschaften Ligaspiele im Ausland bestreiten. Die erste Station wird Amerika sein. Andere Ligen kommen uns näher und wir müssen etwas unternehmen."