Liverpool gibt bekannt, dass es gegen die European Super League ist
Der englische Premier-League-Klub Liverpool, einer der Vereine, die die Initiative zur European Super League starteten und sich aufgrund der Reaktionen wieder aus dieser Organisation zurückzogen, hat erklärt, dass sich ihre Haltung auch nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht ändern werde.
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In einer Stellungnahme des englischen Klubs hieß es: "Das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs ändert nichts an Liverpools früherer Haltung zur European Super League. Unsere Teilnahme wurde eingestellt. Wir werden weiterhin über die European Club Association (ECA) mit anderen Vereinen zusammenarbeiten und an UEFA-Wettbewerben teilnehmen."
Die Initiative zur European Super League wurde am 19. April 2021 von den Vereinen Arsenal, Manchester United, Chelsea, Liverpool, Manchester City und Tottenham aus England, Milan, Inter und Juventus aus Italien sowie Atletico Madrid, Barcelona und Real Madrid aus Spanien ins Leben gerufen.
Nach heftigen Reaktionen seitens der FIFA, der UEFA und der Sportöffentlichkeit hatten 9 der Vereine, mit Ausnahme von Real Madrid, Barcelona und Juventus, ihren Rückzug aus dieser Organisation bekannt gegeben. Die UEFA und die FIFA hatten die drei Vereine, die nicht aus dem Bündnis ausgetreten waren, davor gewarnt, dass sie mit Sanktionen rechnen müssten, wie etwa dem Ausschluss aus ihren Organisationen und nationalen Ligen sowie dem Verbot, Spieler zu internationalen Spielen zu entsenden. Nach diesen Ereignissen wurde der Fall vor den Europäischen Gerichtshof gebracht.