Loris Karius gesteht über Beşiktaş: 'Ich musste den Verein verklagen'

Der ehemalige Beşiktaş-Torhüter Loris Karius hat ein bemerkenswertes Geständnis über seine Zeit bei den Schwarz-Weißen abgelegt.

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Der ehemalige Beşiktaş-Torhüter Loris Karius hat sich zu seiner Karriere geäußert.

Karius, dessen Karriere nach seinem Fehler im Champions-League-Finale 2018 zwischen Liverpool und Real Madrid (damals war er Torhüter von Liverpool) einen Knick erlitt, erklärte dazu: "Egal, was ich in den letzten Jahren getan habe, es war nie gut genug, um jene Nacht auszulöschen. Es war sehr schwer, sich nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Real Madrid wieder zu fangen. Es war sehr schwer, diese Nacht zu vergessen. Es gab Zeiten, in denen ich das Gefühl hatte, dass dies sogar bei anderen Vereinen ein Nachteil für mich war."

BEŞİKTAŞ-GESTÄNDNIS

Karius, der nach seinem Fehler in Liverpool im selben Jahr auf Leihbasis zu Beşiktaş wechselte, sagte über seine Erfahrungen in der Türkei: "Ich verließ Liverpool und ging in die Türkei, was mich in eine wirklich schwierige Phase stürzte. In einer Zeit, in der ich ohnehin emotional angeschlagen war, passierte vieles. Es herrschte ein riesiges Chaos. Fünf oder sechs Monate lang habe ich mein Gehalt nicht bekommen und musste den Verein verklagen. Das ist nichts, was man liebt oder tun möchte, aber ich hatte wirklich keine andere Wahl."

Der 31-jährige Torhüter Karius, der nach Liverpool zu Beşiktaş wechselte und dort 67 Spiele absolvierte, verließ die Schwarz-Weißen im März 2020 und kehrte nach Liverpool zurück.

Nach Liverpool spielte Karius unter anderem für Union Berlin und Newcastle United und ist seit Juli vereinslos.