Mahmut Uslu an Ali Koç: 'Du kannst das Amt des Fenerbahçe-Präsidenten nicht ausüben'

Der Fenerbahçe-Präsidentschaftskandidat Mahmut Uslu kritisierte die Amtsführung von Ali Koç scharf und argumentierte, dass der Verein schlecht geführt werde und eine außerordentliche Generalversammlung einberufen werden müsse.

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Der Fenerbahçe-Präsidentschaftskandidat Mahmut Uslu äußerte sich gegenüber Sözcü. Uslu richtete sich direkt an Ali Koç: „Seit 7 Jahren bist du nicht Meister geworden. Du hast es nicht geschafft, du warst nicht in der Lage dazu. Es werden Unterschriften gesammelt, warte nicht den Unterschriftenprozess ab, geh sofort in eine außerordentliche Generalversammlung. Du hast den Verein ruiniert, die Kinder weinen. Du magst ein guter Mensch sein, du magst alles Mögliche sein, aber du kannst das Amt des Fenerbahçe-Präsidenten nicht ausüben“, sagte er.

MISSERFOLG IN DER TRANSFERPOLITIK

Uslu kritisierte auch die Transferpolitik von Ali Koç und sagte, dass der aktuelle Kader unzureichend sei und mindestens 7-8 neue Transfers erforderlich seien. Uslu erklärte, dass die früheren Transfers von Koç erfolglos gewesen seien und fügte hinzu: 'Ich habe kein Vertrauen, dass die derzeitige Führung eine korrekte Transferpolitik umsetzen wird'.

DAS ERBE VON AZIZ YILDIRIM

Mahmut Uslu ging auch auf die finanzielle Situation des Vereins ein und behauptete, dass Ali Koç versuche, die Schulden durch den Verkauf von Grundstücken zu tilgen, die während der Ära von Aziz Yıldırım für den Verein erworben wurden. Uslu äußerte: 'Sie sagen, wir haben einen bankrotten Verein übernommen, aber eigentlich sind sie auf ein Vermögen gestoßen'. Zudem bekräftigte Uslu seine Unterstützung für die Führung von Aziz Yıldırım und erklärte, dass der Unterschriftenprozess andauere und er davon überzeugt sei, das Ziel von 20.000 Unterschriften zu erreichen.

Uslu betonte, dass in der Fenerbahçe-Gemeinschaft Einheit und Zusammenhalt gewährleistet werden müssten, und sagte: 'Wir gehören zu denen, die Fenerbahçe etwas geben. Wenn wir unseren Zusammenhalt sichern, kann sich uns niemand entgegenstellen'. Er erklärte zudem, dass sie auch gegen die Pläne der Führung, im September eine außerordentliche Generalversammlung abzuhalten, bei den Wahlen antreten und sich in jedem Fall zur Wahl stellen werden.