MHK-Beben im türkischen Fußball nach Arda Kardeşler!

Während Schiedsrichter Arda Kardeşler nach seinen umstrittenen Entscheidungen im Spiel zwischen Trabzonspor und Gaziantep FK weiterhin im Fokus der Öffentlichkeit steht, wird behauptet, dass TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu den Rücktritt des MHK-Vorsitzenden Ferhat Gündoğdu gefordert habe, dieser jedoch auf seine Vertragsbedingungen verwiesen habe.

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Die Entscheidungen von Schiedsrichter Arda Kardeşler beim 1:1-Unentschieden zwischen Trabzonspor und Gaziantep FK am 6. Spieltag der Süper Lig haben in der Fußballwelt für großes Aufsehen gesorgt. Dass Kardeşler das Spiel unterbrach, als die Bordo-Mavililer einen schnellen Angriff aufbauten, um den Freistoß vom ursprünglichen Ort ausführen zu lassen, löste heftige Reaktionen aus.

Nach dem Spiel äußerte sich Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan in einer Sendung scharf: "Die Schiedsrichterkarriere dieses Mannes ist beendet!" TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu erklärte: "Das ist kein Fehler, und der Preis dafür ist hoch! So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Das ist kein Schiedsrichterfehler! Ich werde die notwendigen Konsequenzen in vollem Umfang ziehen."

Der ehemalige Schiedsrichter Fırat Aydınus behauptete in einer Erklärung über soziale Medien, dass die Entscheidung getroffen worden sei, die Schiedsrichterkarriere von Arda Kardeşler zu beenden, und dass ihm dies mitgeteilt worden sei. Zudem gab er an, dass der TFF-Präsident den Rücktritt des Vorsitzenden des Zentralen Schiedsrichterausschusses (MHK), Ferhat Gündoğdu, gefordert habe, Gündoğdu jedoch auf die Vertragsbestimmungen verwiesen habe.