Mourinho vor das PFDK geladen: TFF weist Vorwürfe zurück

Galatasaray beschuldigte Fenerbahçe-Trainer Jose Mourinho des Rassismus, doch der türkische Fußballverband (TFF) wies diese Vorwürfe zurück. Nun stellt sich die Frage, welche Strafe Mourinho erwartet.

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Nach dem Derby am 25. Spieltag der Süper Lig kritisierte Galatasaray Fenerbahçe-Trainer Jose Mourinho für die Verwendung rassistischer Äußerungen. Während Mourinho vor das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) geladen wurde, wies der TFF die Rassismusvorwürfe zurück.

GALATASARAY WILL MOURINHO ANZEIGEN

Galatasaray erklärte, dass man bei der UEFA und der FIFA Beschwerde einreichen werde, da die Äußerungen, die Mourinho in der Pressekonferenz nach dem Spiel tätigte, rassistisch seien. Mourinhos Aussage, die Galatasaray-Ersatzbank würde 'wie Affen herumspringen', löste heftige Reaktionen aus.

Die Führung von Fenerbahçe verteidigte Mourinho hingegen und erklärte, seine Worte seien missverstanden worden. Der stellvertretende Vorsitzende von Fenerbahçe, Acun Ilıcalı, betonte, dass Mourinho keine rassistische Absicht gehabt habe und sich seine Aussagen auf seinen Unmut über die Schiedsrichterentscheidungen bezogen hätten.

TFF HAT RASSISMUSVORWÜRFE NICHT AKZEPTIERT

Jose Mourinho wurde gemäß den Artikeln 36 und 41 der Fußball-Disziplinarordnung vor das PFDK geladen. Da er jedoch nicht unter Artikel 42, der den Verstoß gegen Diskriminierung regelt, angeklagt wurde, hat der TFF die Rassismusvorwürfe gegen Mourinho nicht anerkannt. Es wird vermutet, dass Mourinho wegen Beleidigung eine Sperre von drei Spielen erhalten könnte.

Während die Diskussionen andauern, liegt von dem portugiesischen Trainer noch keine Stellungnahme vor. Andererseits lobte Mourinho den slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic, der für das Galatasaray-Derby angesetzt war, und äußerte sich zufrieden über dessen Leistung: "Er hat eine Leistung gezeigt, die diesem großen Spiel gerecht wurde", so der Trainer über den Unparteiischen.