Nach dem Spiel seines Sohnes: Untersuchung gegen Hamza Yerlikaya eingeleitet
Der türkische Ringerverband gab bekannt, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, nachdem Hamza Yerlikaya beschuldigt wurde, nach dem Spiel seines Sohnes den Schiedsrichter angegriffen zu haben.
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Der türkische Ringerverband (TGF) hat die Einleitung einer Untersuchung zu einem Vorfall bekannt gegeben, der sich bei den in Ankara ausgetragenen türkischen Ringer-Meisterschaften der Minis ereignet haben soll. Die Untersuchung wurde Berichten zufolge aufgrund von Vorwürfen eingeleitet, wonach der stellvertretende Minister für Jugend und Sport, Hamza Yerlikaya, nach der Niederlage seines Sohnes die Matte betreten und den Schiedsrichter konfrontiert haben soll.
Den Vorwürfen zufolge stieg Yerlikaya aus Protest gegen die Schiedsrichterentscheidungen von der Tribüne auf die Wettkampffläche, ging auf den Schiedsrichter zu und versuchte, ihn am Arm aus der Halle zu führen. In der Erklärung des Verbandes wurde festgestellt, dass es zu einem Eingriff in den Wettkampfbereich kam und es zu „unerwünschten Vorfällen“ gegenüber dem für die Matte zuständigen Schiedsrichter gekommen sei.
In einer gemeinsamen Erklärung des TGF-Vorstands und des zentralen Schiedsrichterausschusses wurde mitgeteilt, dass sich die Vorfälle am 25. Juli 2026, dem letzten Tag der Meisterschaft, ereignet hätten. In der Erklärung wurde betont, dass es die oberste Priorität des Verbandes sei, sicherzustellen, dass die jungen Sportler in einem sicheren, fairen und der Sportethik entsprechenden Umfeld kämpfen können.
Der Verband gab bekannt, dass auf der Grundlage von Beobachter- und Schiedsrichterberichten Protokolle zu den Vorfällen erstellt wurden, die Berichten zufolge mit verbalem Druck begannen. In der Erklärung wurde festgehalten, dass die Disziplinarverfahren verfolgt werden und die Entschlossenheit zur Wahrung der Autorität des Schiedsrichteramtes fortbestehe.