Nach Wettskandal: TFF findet keine Schiedsrichter – Spiele können nicht besetzt werden
Aufgrund des Wettskandals im türkischen Fußball, der zur Bestrafung von 149 Schiedsrichtern führte und weitere Untersuchungen nach sich zieht, wurden Spiele der U12- und U13-Ligen wegen Schiedsrichtermangels verschoben.
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Aufgrund des anhaltenden Wettskandals im türkischen Fußball hat der türkische Fußballverband (TFF) eine neue Entscheidung getroffen. Da 149 Schiedsrichter, deren Namen im Wettskandal genannt wurden, bestraft wurden und die Untersuchungen gegen vier weitere Schiedsrichter noch andauern, konnten für die heute angesetzten Spiele der U12- und U13-Ligen keine Schiedsrichter nominiert werden.
SPIELE VERSCHOBEN
Der TFF hat beschlossen, die Spiele der Nachwuchsligen aufgrund des Schiedsrichtermangels zu verschieben. Da für die heutigen Partien keine Unparteiischen eingeteilt werden konnten, entschied der Verband, die betroffenen Begegnungen auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.
STRAFEN FÜR WETTENDE SCHIEDSRICHTER
Das professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) hat gegen 149 Schiedsrichter, denen das Wetten vorgeworfen wird, Sperren zwischen 8 und 12 Monaten verhängt. Gleichzeitig wurde jedoch bekannt gegeben, dass die Untersuchungen gegen die Schiedsrichter Zorbay Küçük, Melih Kurt und Mercan Tubay noch andauern.
STELLUNGNAHME DES TFF-PRÄSIDENTEN
TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu erklärte gestern Abend in einer Live-Sendung, dass sich die Ermittlungen zum Wettskandal nicht nur auf Schiedsrichter beschränken. Hacıosmanoğlu gab bekannt, dass bisher die Daten von 3.700 Fußballspielern überprüft wurden.