Name des Unternehmens tauchte in Wett-Ermittlungen auf: 'Darkex'-Werbung beim Spiel Kocaelispor gegen Fenerbahçe!

Beim Spiel zwischen Kocaelispor und Fenerbahçe sorgte die Werbung für das Unternehmen Darkex auf den elektronischen Banden des Stadions für Aufsehen. Das Unternehmen gehört Şeref Yazıcı, dessen Krypto-Vermögenswerte in Höhe von 500 Millionen Dollar von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.

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Beim Spiel zwischen Kocaelispor und Fenerbahçe in der Trendyol Süper Lig standen weniger das Geschehen auf dem Platz als vielmehr die Werbeeinblendungen auf den Stadionbanden im Mittelpunkt. Auf den elektronischen Bildschirmen des Yıldız Entegre Kocaeli Stadions war Werbung für das Unternehmen Darkex zu sehen, das Şeref Yazıcı gehört, dessen Krypto-Vermögenswerte im Rahmen laufender Ermittlungen beschlagnahmt wurden.

(Das Bild stammt vom übertragenden Sender beINSports)

"LIVE-WERBUNG FÜR EINEN WETT-BARON!"

Der Journalist Bahadır Özgür erklärte auf seinem Social-Media-Account unter Bezugnahme auf die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft: „Es wird behauptet, dass Schwarzgeld über das in Dubai ansässige Unternehmen Darkex gewaschen wird. Yazıcı soll Verbindungen zum bekannten Wett-Baron Veysel Şahin haben.“

Özgürs Beitrag lautet wie folgt:

"Es wird Live-Werbung für einen Wett-Baron gemacht!

Beim aktuell laufenden Spiel Kocaelispor gegen Fenerbahçe laufen auf den elektronischen Banden des Stadions Werbespots für Darkex, das Unternehmen von Şeref Yazıcı, dessen Krypto-Vermögenswerte in Höhe von 500 Millionen Dollar heute von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden.

Laut Staatsanwaltschaft wird Schwarzgeld über das in Dubai ansässige Darkex gewaschen. Es wird behauptet, dass Yazıcı dem bekannten Wett-Baron Veysel Şahin untersteht."

 

WAS WAR PASSIERT?

Gegen Şeref Yazıcı wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da er angeblich Infrastruktur für „illegale Wettplattformen“ bereitgestellt und Wettaktivitäten betrieben haben soll. In diesem Zusammenhang wurden Krypto-Vermögenswerte im Wert von rund 500 Millionen Dollar, die sich in globalen Unternehmen befinden sollen, eingefroren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hatte das Friedensgericht zur Verhinderung der Geldwäsche aus Straftaten die Beschlagnahmung von Yazıcıs beweglichem und unbeweglichem Vermögen, Unternehmens- und Partnerschaftsanteilen, Konten bei Banken und Finanzinstituten sowie Vermögenswerten an Kryptobörsen angeordnet.