Okan Buruk äußert sich zum kuriosen Elfmeter von Kerem und Icardi

Galatasaray-Trainer Okan Buruk bewertete den Elfmeter, den Icardi und Kerem Aktürkoğlu im Spiel gegen İstanbulspor ausführten.

Galatasaray-Trainer Okan Buruk kommentierte nach dem 1:0-Sieg gegen İstanbulspor den kuriosen Elfmeter, den Icardi und Kerem ausführten.

In der 35. Minute des Spiels wurde Icardi nach einem Eingreifen von Okan zu Fall gebracht und Schiedsrichter Abdulkadir Bitigen zeigte auf den Elfmeterpunkt. Icardi überließ den Ball beim Elfmeter Kerem Aktürkoğlu. Kerem führte den Elfmeter als Pass aus. Icardi schoss den Ball daraufhin am Tor vorbei.

 

Buruk bewertete diesen viel diskutierten Elfmeter wie folgt: "Icardi hatte dies bereits früher getan und wollte es wiederholen. Ich respektiere die Entscheidung meiner Spieler".

Hier sind die Kernpunkte aus den Erklärungen von Okan Buruk:

‚ES WAR KEINE RESPEKTLOSIGKEIT GEGENÜBER DEM GEGNER‘

„Die Elfmeter-Situation war eigentlich etwas, worüber meine Spieler schon lange untereinander gesprochen hatten. Sie hatten in der letzten Saison in einigen Spielen darüber gesprochen. Heute haben sie es versucht. Ein Elfmeter kann natürlich verschossen werden. Das ist die Verantwortung, die meine Spieler übernommen haben. Auch bei einem direkten Schuss hätte er verschossen werden können. Wir hatten das schon in der letzten Saison gehört. Sie haben Selbstvertrauen. Icardi hatte dies bereits früher getan und wollte es wiederholen. Ich respektiere die Entscheidung meiner Spieler. Ein Elfmeter wird geschossen, er wird verschossen. Ich stehe hinter meinen Spielern. Das ist überhaupt nicht wichtig. Es sollte auch nicht falsch verstanden werden; das war keine Respektlosigkeit gegenüber unserem Gegner. Sie wollten dies schon in der letzten Saison in schwierigeren Spielen versuchen. Das waren ihre Gedanken. Eigentlich haben sie es auch richtig gemacht, aber der letzte Schuss ging daneben. Man ist auch traurig, wenn ein direkt geschossener Elfmeter verschossen wird. Es ist dieselbe Enttäuschung. Wichtig ist ihr Selbstvertrauen. Mauro Icardi hat seinem Team mit dem Tor, das er später erzielte, den Sieg gesichert.“

‚WIR WAREN DIE HERRN DES SPIELS‘

„Wir haben sehr schnell begonnen, in den Minuten 1, 2, 4 und 6… Wir sind sehr leicht vor das gegnerische Tor gekommen. Wir hatten große Probleme beim Abschluss. Wenn wir in die Nähe des gegnerischen Tores kamen, hätten wir viele Tore erzielen können, wenn die letzten Pässe, Schüsse und Flanken besser gewesen wären. Am Ende des Tages steht ein 1:0-Sieg, aber es hätte auch anders ausgehen können. Einerseits wollen wir das. Am Ende des Spiels kann alles passieren. Der Gegner kommt, es fällt ein Tor. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir dem Gegner gefährliche Möglichkeiten gegeben, aber ansonsten waren wir die Herren des Spiels. Wenn wir das Spiel früher entschieden hätten, wenn wir das 2:3 gefunden hätten, wäre es für uns auch anders verlaufen.“

‚WENN WIR DOCH BOEY GESCHONT HÄTTEN‘

„Wir haben gerade in der Umkleidekabine darüber gesprochen; wenn wir doch Sacha Boey geschont hätten. Wenn wir das 2:3 gefunden hätten, hätten wir Sacha Boey geschont. Sacha liebt es zu spielen und zu trainieren. Er verleiht dem Team enorme Energie. Die Zweikämpfe, die er gewinnt, erhöhen die Widerstandsfähigkeit des Teams während des Spiels. Er ist ein guter Profi, ein guter Mensch. Er arbeitet immer, hält sich bereit. Sacha ist jemand sehr Wichtiges. Natürlich ist ein Verteidiger anders, aber abgesehen von seiner Defensivarbeit war das Tor, das Sacha im letzten Spiel erzielt hat, wichtig. Heute hätte er auch ein Tor erzielen oder Vorlagen geben können. Er spielt beide Seiten des Spiels sehr gut. Wir haben Glück, dass jemand wie Sacha bei uns ist.“