Okan Buruk hatte reagiert: Galatasaray beklagt sich bei Erdoğan über neue Regelung

Die Delegation von Galatasaray, die in der Saison 2025-2026 die Meisterschaft in der Trendyol Süper Lig errang, besuchte Präsident Erdoğan im Dolmabahçe-Palast und äußerte ihre Bedenken hinsichtlich der neuen Ausländerregelung, die in Kraft treten soll.

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Nach dem Gewinn der 26. Meisterschaft von Galatasaray in der Liga trafen sich Vereinspräsident Dursun Özbek, Cheftrainer Okan Buruk und weitere Vorstandsmitglieder mit Präsident Recep Tayyip Erdoğan im Arbeitsbüro des Präsidenten in Dolmabahçe. Bei diesem Besuch gratulierte Präsident Erdoğan den Sportlern und dem Trainerstab.

Wie Sözcü berichtet, brachte die Galatasaray-Führung bei dem Treffen die Schwierigkeiten zur Sprache, die die in der kommenden Saison anzuwendende 10+4-Ausländerregelung für den Verein in finanzieller und administrativer Hinsicht mit sich bringen wird. Dursun Özbek und Okan Buruk, die im Namen der Mannschaft sprachen, betonten, dass die neue Regelung insbesondere die Kosten in die Höhe treibe und die Transferplanung erschwere.

Okan Buruk hatte in seiner Bewertung nach dem kürzlich ausgetragenen Spiel gegen Antalya erklärt: "Die Ausländerregelung wird alle Vereine unter Druck setzen. Besonders Mannschaften wie unsere, die in der Champions League spielen werden, wird sie vor Herausforderungen stellen. Wir möchten junge Spieler verpflichten, aber für die Champions League benötigt man bereits fertige junge Spieler. Es ist jedoch nicht einfach, fertige junge Spieler zu finden. Die Kosten sind hoch. Die neue Ausländerregelung wird die Vereine auch finanziell belasten."

Den Informationen über die Gespräche zufolge hat die Galatasaray-Führung ihre Probleme bezüglich der besagten Regelung dem Präsidenten Erdoğan zweimal detailliert dargelegt. Erdoğan hörte sich die von der Führung vorgebrachten Punkte aufmerksam an, notierte sie und erklärte, dass er den Prozess genau verfolgen werde.