Stellungnahme der Olympiakos-Fans: Wir sind nicht im Krieg mit den Türken!
Nach der Auslosung in der UEFA Conference League gegen unseren Vertreter Fenerbahçe gab es eine Stellungnahme von Olympiakos zum Auswärtsspielverbot. Die Olympiakos-Fans lehnten das Auswärtsspielverbot für Fenerbahçe ab und veröffentlichten eine Erklärung: 'Griechenland und die Türkei befinden sich nicht im Krieg wie Russland und die Ukraine. Wir führen keinen Krieg gegen die Türken.'
12punto
Fenerbahçe trifft im Viertelfinale der UEFA Conference League auf den griechischen Verein Olympiakos. Das Hinspiel findet am 11. April in Athen statt, das Rückspiel am 18. April in Istanbul.
Die Gelb-Marineblauen werden aufgrund einer zuvor vom UEFA-Disziplinarausschuss verhängten Strafe beim Auswärtsspiel auf ihre Fans verzichten müssen. Berichten der griechischen Presse zufolge werden auf Empfehlung der UEFA aus Sicherheitsgründen auch beim Spiel in Istanbul keine Anhänger der Rot-Weißen anwesend sein.
WIR SIND NICHT IM KRIEG MIT DEN TÜRKEN
Die Olympiakos-Fans veröffentlichten daraufhin eine Erklärung, in der sie sich gegen das Auswärtsspielverbot für Fenerbahçe aussprachen und ankündigten, nach Istanbul reisen zu wollen. In der Erklärung der führenden Fangruppe Gate 7 hieß es: 'Wir führen keinen Krieg gegen die Türken, und wir haben auch keine Fan-Rivalität mit den Fans von Fenerbahçe.'
GRIECHENLAND UND DIE TÜRKEI SIND NICHT IM KRIEG
In der Erklärung, in der die Sinnlosigkeit des Verbots für das Fußballspiel in Istanbul angesprochen wurde – nachdem man bereits für das Spiel von Anadolu Efes dort war –, hieß es: "Griechenland und die Türkei befinden sich nicht im Krieg wie Russland und die Ukraine; darüber hinaus wurden freundschaftliche Schritte unternommen. Es ist unmöglich, dass die Fans von Olympiakos bei diesem historischen und wichtigen Spiel unserer Mannschaft nicht dabei sind."