Osimhen erklärt, warum er nach seinem Tor nicht jubelte

Während Galatasaray in der Champions League nach einem dramatischen Kampf im schwierigen Auswärtsspiel gegen Juventus das Weiterkommen sicherte, sorgten die emotionalen Momente von Victor Osimhen nach seinem entscheidenden Treffer für Aufsehen.

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Galatasaray, das mit einem 5:2-Vorteil aus dem Hinspiel nach Turin gereist war, sah sich gegen Juventus einem unerwarteten Druck ausgesetzt. Die Gastgeber erzwangen durch Tore von Locatelli, Gatti und McKennie die Verlängerung.

In der 105. Minute des nervenaufreibenden Spiels gab es dann den erlösenden Moment für Galatasaray: Der Star des Teams, Victor Osimhen, traf zum 7:5 und sicherte Galatasaray damit das Ticket für das Achtelfinale.

Dass der nigerianische Fußballer nach dem Tor jedoch emotionslos blieb und nicht feierte, weckte bei den Fußballfans Neugier. Dass Osimhen, der während des gesamten Spiels zeitweise nicht die nötige Unterstützung seiner Mitspieler erhielt, trotz seines entscheidenden Treffers nicht jubelte, wurde in den sozialen Medien intensiv diskutiert.

Nach dem Spiel brach Osimhen sein Schweigen und erläuterte die Gründe für sein Verhalten offen.

Der Starspieler nannte drei Hauptgründe für seine Entscheidung:

Ich habe aus Respekt vor meinem ehemaligen Trainer Spalletti, der ein Wendepunkt in meiner Karriere ist und den ich sehr schätze, nicht gejubelt. Wir konnten gegen einen Gegner, der in Unterzahl spielte, nicht die erwartete Leistung abrufen und haben schlecht gespielt. Ich bin kein Mensch, der seine Gefühle verbergen kann. Heute haben die Juventus-Fans ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen gefeiert, weil sie das bessere Spiel gezeigt haben. Ich bin natürlich sehr glücklich, dass wir eine Runde weiter sind, aber die Leistung, die wir auf dem Platz gezeigt haben, hat diese Freude überschattet.