Portugal wird Frankreichs Gegner. Ronaldo verschießt Elfmeter
Im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft 2024 (EURO 2024) setzte sich Portugal gegen Slowenien nach einem torlosen Spiel in der regulären Spielzeit und Verlängerung im Elfmeterschießen mit 3:0 durch, zog ins Viertelfinale ein und wurde damit zum Gegner Frankreichs.
İHA
Portugal, das die Gruppe F der in Deutschland ausgetragenen Europameisterschaft mit 6 Punkten als Tabellenführer abgeschlossen hatte, traf im Achtelfinale auf Slowenien, das die Gruppe C mit 3 Punkten auf dem 3. Platz beendet hatte. Das in Frankfurt ausgetragene Spiel wurde vom italienischen Schiedsrichter Daniele Orsato geleitet.
Jure Balkovec, der in der vergangenen Saison für Alanyaspor spielte, stand in der Startelf. Während Portugal in der ersten Halbzeit durch Cristiano Ronaldo, Leao und Palhinha zu Torchancen kam, drang auch Slowenien mit schnellen Angriffen in den gegnerischen Strafraum ein. In der 55. Minute, als Portugal den Druck erhöhte, trat Cristiano Ronaldo zu einem Freistoß an der Strafraumgrenze an, doch Torhüter Oblak parierte den harten Schuss.
Die Slowenen zogen sich in ihre eigene Hälfte zurück und versuchten in der 61. Minute durch Sesko einen Angriff aufzubauen, blieben jedoch erfolglos. Da beide Mannschaften im weiteren Verlauf keine Tore erzielen konnten, endete die reguläre Spielzeit mit einem 0:0-Unentschieden.
In der 103. Minute der Verlängerung wurde Jota nach einem Foul von Drkusic im Strafraum zu Fall gebracht, woraufhin Schiedsrichter Orsato auf den Elfmeterpunkt zeigte. Cristiano Ronaldo trat an, doch Torhüter Oblak tauchte in die linke Ecke ab und konnte den harten Schuss parieren.
Nach Abschluss der ersten Hälfte der Verlängerung konnte Ronaldo seine Tränen nicht zurückhalten. In der 115. Minute eroberte Sesko den Ball im Mittelfeld von Pepe, stürmte auf das Tor zu, doch Torhüter Costa konnte den Schuss im Eins-gegen-Eins mit den Füßen abwehren. Die hart umkämpfte Partie musste im Elfmeterschießen entschieden werden.
RONALDO TRIFFT IM ELFMETERSCHIESSEN
Während Cristiano Ronaldo, Bruno Fernandes und Bernardo Silva ihre Elfmeter für Portugal verwandelten, konnte Torhüter Diogo Costa die Schüsse von Ilicic, Balkovec und Verbic auf der Seite Sloweniens parieren. Ronaldo, der in der Verlängerung noch vom Punkt gescheitert war, gelang es im Elfmeterschießen, den Ball im Netz unterzubringen. Die Schützlinge von Roberto Martinez gewannen das Elfmeterschießen mit 3:0 und sicherten sich das Ticket für das Viertelfinale.
Portugal, das zum achten Mal in seiner Geschichte ins Viertelfinale einzog, wird dort am Freitag, den 5. Juli, gegen Frankreich antreten.