Präsidentschaftsrennen bei Fenerbahçe spitzt sich zu: Hakan Safi schießt gegen Mehmet Ali Aydınlar!

Im Vorfeld der anstehenden Wahlen bei Fenerbahçe hat Hakan Safi seine Kandidatur für das Präsidentenamt bekannt gegeben. Safi sorgte mit bemerkenswerten Aussagen über Aziz Yıldırım und Mehmet Ali Aydınlar für Aufsehen.

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Vor den Präsidentschaftswahlen bei Fenerbahçe am Saisonende hat der Geschäftsmann Hakan Safi seine Kandidatur mit Nachdruck erklärt.

Safi sandte eine klare Botschaft: „Ich kandidiere zu 100 %. Selbst wenn Aziz Yıldırım kandidiert, werde ich mich keinesfalls zurückziehen. Egal wer antritt, ich bin hier. Wundern Sie sich nicht, wenn Mehmet Ali Aydınlar zurückzieht. Ich bin mir meiner selbst, meines Teams, unserer Vorhaben und unseres Sieges sehr sicher. Wenn ich die 10.000 Unterschriften einreiche, wird das ohnehin jeder sehen.“

Hakan Safi erklärte, dass sein Führungsteam weitgehend bereit sei und fügte hinzu: „80 % meines Vorstands stehen fest. Wenn die Zeit reif ist, werden wir alle Namen bekannt geben. Die Entscheidung für die Wahl wurde gerade erst verkündet. Ich habe einen der größten Häfen der Welt gebaut. Wir werden unser Stadion an Ort und Stelle neu errichten... Wir werden die Kapazität und die Anzahl der Logen erhöhen.“ Damit legte er auch seine Projekte dar.

Safi betonte, dass es bei seiner Kandidatur nicht nur darum gehe, gegen Personen anzutreten, sondern dass er sich große Ziele für den Verein gesetzt habe.

In seinen Worten fielen insbesondere die Einschätzungen zur möglichen Kandidatur der ehemaligen Präsidenten Aziz Yıldırım oder Mehmet Ali Aydınlar auf. Safi erklärte, dass er sich von potenziellen Gegenkandidaten nicht zurückziehen werde und dass der Wettbewerb ein Zeichen für die Demokratie im Verein sei.

Safi erinnerte zudem an seine eigenen finanziellen Beiträge während seiner Zeit und kritisierte die aktuellen sowie früheren Verantwortlichen:

„Ich habe dem Verein innerhalb von 15 Monaten 50 Millionen Dollar gegeben, ohne Gegenleistung durch Sponsoring oder Dienstleistungen. Herr Mehmet Ali sollte zunächst die 45 Millionen Euro zahlen, die er damals versprochen hat – nach aktuellem Kurs wären das heute 100 Millionen Euro. Danach sollte er, wie ich es getan habe, 50 Millionen Dollar spenden. Lassen Sie uns erst einmal mit einem 2:2 in das Rennen starten... Am 3. Juli haben uns die Galatasaray-Anhänger geschadet. Mehmet Ali Aydınlar war zu jener Zeit mit ihnen zusammen. Wir werden keine Geschäfte mit Galatasaray-Anhängern machen. Wir kommen mit all unserer Kraft, um materiell und ideell gegen Galatasaray zu kämpfen... Ob TFF, ob Ankara oder das Ausland... Niemand soll an unseren Beziehungen zweifeln. Wir werden alle Probleme überwinden... Viele Kandidaten zu haben, ist gut für die Demokratie. Ich werde mich nicht zurückziehen.“