Rassistische Fangesänge: Strafe für Getafe!

Getafe wurde aufgrund rassistischer Fangesänge während des La-Liga-Spiels gegen Sevilla mit einer Geldstrafe in Höhe von 27.000 Euro sowie einer teilweisen Tribünensperrung für drei Spiele belegt.

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Der Spanische Fußballverband (RFEF) hat durch sein Disziplinarkomitee den Verein Getafe aufgrund rassistischer Fangesänge während des Spiels zwischen Getafe und Sevilla am 30. Spieltag der La Liga mit einer Geldstrafe von 27.000 Euro sowie einer teilweisen Tribünensperrung für drei Spiele belegt.

Wie NtvSpor berichtet, wurden während der 68. Minute des am 30. März ausgetragenen Spiels sowie nach Spielende rassistische Äußerungen gegen den Sevilla-Spieler Marcos Acuna und den Trainer Quique Sanchez Flores getätigt.

Es wurde mitgeteilt, dass das Komitee neben den gegen den Verein Getafe verhängten Strafen auch die Veröffentlichung einer Botschaft gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz gefordert hat. Die spanische Presse bezeichnete diese Entscheidungen des RFEF als „beispielhafte Strafe“ gegen Rassismus im Fußball und deutete an, dass in Zukunft entschlossenere und härtere Maßnahmen gegen ähnliche Vorfälle ergriffen werden sollen.