Reaktion von Ersin Destanoğlu auf die Überweisung an das PFDK
Der Beşiktaş-Torhüter Ersin Destanoğlu, der im Rahmen der vom türkischen Fußballverband (TFF) durchgeführten Wett-Untersuchung an das professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) überwiesen wurde, hat sich gemeinsam mit seinem Anwalt an das Justizgebäude Çağlayan gewandt, um Strafanzeige zu erstatten.
12punto
Die Rechtsabteilung des türkischen Fußballverbandes hat im Rahmen einer umfassenden Wett-Untersuchung insgesamt 1024 Fußballer unter Auflagen an das professionelle Fußball-Disziplinarkomitee überwiesen. Unter den genannten Namen befindet sich auch der junge Torhüter von Beşiktaş, Ersin Destanoğlu. Der 24-jährige Torwart hatte gestern Abend in einer schriftlichen Erklärung deutlich betont, dass er nicht gewettet habe.
KAM FÜR EINE STRAFANZEIGE ZUM GERICHT
Destanoğlu kam heute Mittag mit seinem Anwalt zum Justizgebäude Çağlayan, um bezüglich der gegen ihn erhobenen Vorwürfe Strafanzeige zu erstatten. Der Torhüter der Schwarz-Weißen äußerte sich nach Abschluss der Formalitäten gegenüber der Presse.
„MEIN GEWISSEN IST SEHR REIN“
Ersin Destanoğlu äußerte sich beim Verlassen des Gerichts wie folgt:
"Wir haben das Beispiel von Zorbay Küçük vor uns. Auch Zorbay Küçük hat sich erklärt. Den Namen einer Person auf diese Weise in den Schmutz zu ziehen, ist der einfachste Weg. Es wurde ein Wettschein gespielt, mit Mannschaften, deren Namen ich nicht einmal kenne. Mir fehlen die Worte. Dieser Wettschein stammt aus Bonus-Guthaben, die nach der Registrierung vergeben werden. Ich bin nicht traurig, ich bin sehr wütend. Ich habe keinen Grund, traurig zu sein. Ich kenne mich selbst, mein Gewissen ist sehr rein.
Meine Identitätsdaten wurden verwendet, um ein Konto zu eröffnen. Unser Verband hat versucht, unseren Namen zu beschmutzen, indem er ihn direkt veröffentlicht hat, ohne vorher mit uns in Kontakt zu treten. Das ist meine Meinung. Wir würden uns niemals mit solchen Dingen befassen. Wir sind Menschen, die die Haltung von Beşiktaş bereits in der Jugendabteilung sehr gut gelernt haben. Wir lassen nicht zu, dass unser Name durch solch lächerliche Angelegenheiten beschmutzt wird. Niemand soll daran zweifeln. Mein Gewissen ist rein."