Reaktion von Fenerbahçe auf PFDK-Überweisungen! 'Schutzreflex wurde ignoriert'

Fethi Pekin, das für Rechtsangelegenheiten zuständige Vorstandsmitglied von Fenerbahçe, äußerte sich zu den Vorfällen beim Spiel gegen Trabzonspor und den Überweisungen an das PFDK.

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Fethi Pekin, das für Rechtsangelegenheiten zuständige Vorstandsmitglied von Fenerbahçe, gab eine Erklärung zu den Vorfällen beim Spiel gegen Trabzonspor und den Überweisungen an das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) ab.

In der Erklärung wurde betont, dass die Sportler angesichts der Geschehnisse auf dem Spielfeld lediglich versucht hätten, sich zu verteidigen, und dass die Begründung der Überweisung an das PFDK als 'Kämpfe mit Fans der gegnerischen Mannschaft' nicht mit der Realität übereinstimme. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass das Recht auf Selbstverteidigung ein grundlegendes Recht im nationalen und internationalen Recht darstelle und man für die Wahrung dieses Rechts kämpfen werde.

Die Erklärung lautet wie folgt:

"Werte Fangemeinde,

Nach dem organisierten und geplanten Lynchversuch, dem wir bei der Begegnung gegen Trabzonspor ausgesetzt waren, hat die Überweisung unserer Sportler an das Professionelle Fußball-Disziplinarkomitee alle Tatsachen erneut vor Augen geführt.

Was wir seit dem ersten Tag dieses Prozesses zum Ausdruck bringen wollten, wird nach diesen Entscheidungen noch deutlicher.

Unsere Sportler haben auf dem Spielfeld lediglich versucht, sich zu verteidigen. Sie haben ihr Recht auf Notwehr ausgeübt.

Doch leider wurde ihr Verhalten, das ausschließlich der Selbstverteidigung diente, mit einer realitätsfremden Begründung wie 'Kämpfe mit Fans der gegnerischen Mannschaft' an das PFDK überwiesen, und der Schutzreflex unserer Fußballer, sich und ihre Teamkollegen zu schützen, wurde ignoriert.

Das Recht des Einzelnen auf Selbstverteidigung wird sowohl in nationalen als auch in internationalen Rechtsnormen als eines der Grundrechte anerkannt.

Wir werden bis zum Ende dafür kämpfen, dieses Recht zu verteidigen."