Reaktion von Mert Hakan Yandaş auf PFDK-Entscheidung: Ich wurde als Sündenbock ausgewählt

Das professionelle Fußball-Disziplinarkomitee (PFDK) hat den Fenerbahçe-Spieler Mert Hakan Yandaş wegen Wettaktivitäten mit einer 12-monatigen Sperre belegt. Yandaş äußerte sich in den sozialen Medien zu der gegen ihn verhängten Strafe.

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In einer Erklärung des türkischen Fußballverbandes (TFF) wurde bekannt gegeben, dass das PFDK den Spieler der Gelb-Marineblauen wegen Wettaktivitäten mit einer 12-monatigen Sperre belegt hat.

Nach dieser Sperre äußerte sich Mert Hakan Yandaş über seinen Social-Media-Account kritisch.

Yandaş schrieb Folgendes:

"Meine Anwälte und meine Älteren raten mir, den Schiedsverfahrensprozess abzuwarten. Ich wurde einmal als Sündenbock ausgewählt. Ich weiß, dass mein Urteil bereits feststeht. Ich glaube nicht, dass die ungerechte und unfaire Entscheidung gegen mich geändert wird, aber ich glaube, dass es Menschen mit Gottesfurcht gibt, und deshalb werde ich nach dem Schiedsverfahren eine detaillierte Erklärung abgeben... Ich hoffe, Sie bedenken, dass ich auch eine Familie habe und nicht nur mich bestrafen."

ERKLÄRUNG VON FENERBAHÇE

Fenerbahçe hat eine Erklärung zu Mert Hakan Yandaş abgegeben, der vom PFDK wegen Wettaktivitäten mit einer 12-monatigen Sperre belegt wurde.

In der offiziellen Erklärung der Gelb-Marineblauen auf ihrem Social-Media-Account heißt es: "Die vom professionellen Fußball-Disziplinarkomitee gegen unseren Kapitän Mert Hakan Yandaş verhängte 12-monatige Sperre ist inakzeptabel. Diese Disziplinarstrafe, die unter Berufung auf ein noch nicht abgeschlossenes Strafverfahren verhängt wurde, kann für unseren Spieler nur schwer wiedergutzumachende Schäden verursachen und steht in klarem Widerspruch zu Recht und Gerechtigkeit.

Unser Verein hat seit Beginn des Prozesses eine Haltung eingenommen, die den universellen Rechtsgrundsätzen und insbesondere dem Grundsatz der Unschuldsvermutung verpflichtet ist. Dementsprechend werden unverzüglich die notwendigen Einspruchsanträge beim TFF-Schiedsgericht eingereicht, um die Aufhebung dieser Entscheidung zu erwirken. Als Fenerbahçe Sportclub erklären wir erneut deutlich, dass wir an der Seite unseres Kapitäns Mert Hakan Yandaş stehen und die Öffentlichkeit darüber informieren, dass wir den Prozess bis zum Ende verfolgen werden." hieß es.