Russische Athletin sorgt für Spannungen zwischen Russland und der Türkei
Die Entscheidung der russischen Athletin Sofia Jakuschina, für die Türkei anzutreten, hat zu neuen Spannungen mit Russland geführt. Russische Behörden fordern, dass die Türkei die für die Sportlerin angefallenen Kosten erstattet.
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Sofia Jakuschina, eines der jungen Talente Russlands, hat sich im Rahmen des Einbürgerungsprogramms des Ministeriums für Jugend und Sport dazu entschieden, die türkische Staatsbürgerschaft anzunehmen und ihre Karriere in der Türkei fortzusetzen. Diese Entscheidung der 19-jährigen Siebenkämpferin, die bei den russischen Leichtathletik-Meisterschaften 2024 die Silbermedaille gewann, hat in Russland für Empörung gesorgt.
Während russische Funktionäre darauf warten, dass die aufgrund des Krieges gegen ihre Sportler verhängten Beschränkungen aufgehoben werden, reagierten sie verärgert auf Jakuschinas Wahl der Türkei. Die Behörden erklärten: "Sofia hat ihre Karriere in Russland aufgebaut. Die Türkei sollte ihre Trainings- und Trainerkosten übernehmen."