Sadettin Saran festgenommen, Lemi Çeliks Worte bei 12punto wieder im Gespräch: 'Nur Fenerbahçe wählt seinen Präsidenten ohne Zustimmung der Regierung'

Nach der Festnahme des Fenerbahçe-Präsidenten Sadettin Saran sind die Aussagen des ehemaligen Fußballers Lemi Çelik bei 12punto erneut in den Fokus gerückt: „Nur Fenerbahçe wählt seinen Präsidenten ohne Zustimmung der Regierung. Die anderen holen sich erst die Zustimmung und bestimmen dann ihren Präsidenten!“

12punto

Die Drogenermittlungen, die sich gegen bekannte Schauspieler und Sänger richteten, haben nun auch die Medien- und Sportwelt erreicht.

Nachdem nach Mehmet Akif Ersoy auch Ela Rümeysa Cebeci festgenommen wurde, war Saran aufgrund von Chatverläufen auf dem Mobiltelefon von Cebeci als Verdächtiger zur Aussage vorgeladen worden. Saran, der sich aufgrund von Transferaktivitäten im Ausland befand, reiste mit einem Privatflugzeug in die Türkei, gab seine Aussage ab und wurde unter gerichtlicher Aufsicht wieder auf freien Fuß gesetzt.

HAARTEST POSITIV, FESTNAHME ERFOLGT

Es wurde bekannt gegeben, dass bei der Untersuchung der Haar-, Blut-, Urin- und Nagelproben im Institut für Rechtsmedizin (ATK) bei Saran ein positiver Kokainbefund im Haar festgestellt wurde. Saran, der angab, die betreffende Substanz niemals konsumiert zu haben, ließ sich von einer unabhängigen Einrichtung testen. Am Abend wurde Saran vom Gelände des Fenerbahçe Sportclubs festgenommen und zur Gendarmeriekommandantur gebracht.

FENERBAHÇE-FANS ZIEHEN NACH KADIKÖY: REGIERUNG RÜCKTRITT

Die Festnahme von Sadettin Saran beherrscht die Schlagzeilen in der Türkei. Die gelb-marineblauen Fans, die den Einsatz als politisch motiviert betrachten, versammelten sich vor dem Şükrü-Saracoğlu-Stadion und skandierten „Regierung Rücktritt“.

LEMİ ÇELIKS WORTE „NUR FENERBAHÇE WÄHLT SEINEN PRÄSIDENTEN SELBST“ WIEDER IM GESPRÄCH

Unterdessen sind die Äußerungen des ehemaligen Trabzonspor-Fußballers Lemi Çelik auf dem YouTube-Kanal von 12punto in den sozialen Medien wieder in den Mittelpunkt gerückt.

Lemi Çelik, der darauf hinwies, dass sich die Regierung in den Sport einmische und interveniere, betonte, dass die Regierung nicht nur den türkischen Fußballverband, sondern die Präsidenten aller Sportfachverbände bestimme.

Çelik erklärte, dass auch Sportvereine bei ihren eigenen Präsidentschaftswahlen die Zustimmung der Regierung einholten, und äußerte: „Nur Fenerbahçe wählt seinen Präsidenten ohne Zustimmung der Regierung. Die anderen holen sich erst die Zustimmung und bestimmen dann ihren Präsidenten!“