Scharfe Kritik von Serdal Adalı nach TFF-Besuch: 'Werde um einen Termin beim Präsidenten bitten'
Beşiktaş-Präsident Serdal Adalı nahm nach einem Besuch beim türkischen Fußballverband (TFF) das Schiedsrichterkomitee (MHK) ins Visier; er forderte einen ausländischen VAR und kündigte an, um einen Termin bei Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan bitten zu wollen.
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Der Präsident des Beşiktaş-Clubs, Serdal Adalı, äußerte nach einem Treffen beim türkischen Fußballverband (TFF) scharfe Kritik an der Schiedsrichterführung und dem MHK, nachdem sein Team am 2. Spieltag der Trendyol Süper Lig auswärts mit 0:1 gegen Corendon Alanyaspor verloren hatte.
Adalı, der mit der TFF-Führung in den Hasan Doğan Nationalmannschafts-Trainings- und Ausbildungsstätten in Riva zusammenkam, äußerte seine Kritik insbesondere an der physischen Attacke von Fidan Aliti gegen Leandro Trossard während des Alanyaspor-Spiels und der Tatsache, dass diese Szene vom VAR nicht bewertet wurde.
Adalı nahm das MHK-Management ins Visier und sagte: „Solange dieser MHK-Präsident hier im Amt bleibt, wird der türkische Fußball leider keinen Schritt vorankommen.“ Adalı erklärte, dass der Verband zwar einige positive Ansätze verfolge, die Schiedsrichterdebatten diese Bemühungen jedoch überschatteten.
Adalı, der seinen Unmut über den Schiedsrichter der Partie Alanyaspor-Beşiktaş, Adnan Deniz Kayatepe, sowie den VAR-Schiedsrichter Bülent Birincioğlu äußerte, kommentierte die Szene mit den Worten: „Ich finde kein einziges Wort für diesen Vorfall mit der Ohrfeige.“ Adalı betonte, er glaube nicht, dass die Entscheidungen in guter Absicht getroffen würden.
FORDERUNG NACH AUSLÄNDISCHEM VAR AUF DER AGENDA
Adalı kündigte zudem an, dass sie für das Derby zwischen Fenerbahçe und Beşiktaş am 4. Spieltag der Süper Lig einen ausländischen VAR fordern könnten. Er erklärte, er werde dieses Thema mit der Seite von Fenerbahçe besprechen und sagte: „Wenn Fenerbahçe ebenfalls zustimmt, haben wir die Forderung nach einem ausländischen VAR.“
Der Beşiktaş-Präsident behauptete, dass auch die TFF-Funktionäre eingeräumt hätten, dass bei der Szene ein Fehler unterlaufen sei. Adalı sagte: „Sie geben es auch zu und sagen: ‚Wir werden das Notwendige tun.‘ Ich hoffe, sie tun es auch.“
Adalı behauptete, dass nicht nur Beşiktaş, sondern auch Clubs aus anderen Ligen mit den Schiedsrichterleistungen unzufrieden seien, und gab an, dass ihn zahlreiche Clubpräsidenten kontaktiert hätten. Der Präsident des schwarz-weißen Clubs sagte: „Nicht nur wir beschweren uns, diese Schande gibt es auch in den unteren Ligen.“
WIRD UM TERMIN BEI ERDOĞAN BITTEN
Adalı erklärte, er sei der Ansicht, dass die TFF-Führung in Bezug auf den MHK-Präsidenten nicht die notwendigen Schritte unternehme, und sagte, er wolle das Thema nun auch an Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan herantragen. Adalı sagte: „Ich werde um einen Termin bitten und dem Herrn Staatspräsidenten die Situation, in der sich die Schiedsrichter befinden, darlegen.“
"WIR VERSUCHEN SEIT 3 TAGEN, TROSSARDS PSYCHE ZU STABILISIEREN"
Adalı erwähnte auch, dass Leandro Trossard von dem Vorfall betroffen sei, und erklärte: „Wir versuchen seit 3 Tagen, Trossards Psyche zu stabilisieren.“ Adalı argumentierte, dass die Geschehnisse dem Markenwert der Süper Lig schadeten.