Schließt sich das Kapitel Mourinho bei Fenerbahçe?
Nachdem der Traum von der Champions League erneut geplatzt ist, steht die Zukunft von Jose Mourinho bei Fenerbahçe zur Debatte. Berichten zufolge herrscht unter den Verantwortlichen nach der Niederlage gegen Benfica Einigkeit über eine Trennung; nun richten sich alle Augen auf die Entscheidung von Präsident Ali Koç.
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Fenerbahçe konnte seine Sehnsucht nach der Königsklasse nicht stillen und unterlag im Rückspiel der Champions-League-Play-offs Benfica mit 1:0. Nach dieser großen Enttäuschung ist Trainer Jose Mourinho die am meisten diskutierte Person. In Führungskreisen wird bereits darüber gesprochen, dass eine Trennung von dem portugiesischen Trainer nun „unvermeidlich“ sei.
MOURINHO’S TRANSFER-AUSSAGEN BRACHTEN DAS FASS ZUM ÜBERLAUFEN
Mit seinen Aussagen vor dem Benfica-Spiel, in denen er die Vereinsführung ins Visier nahm, hatte Mourinho auf eine „Planlosigkeit und Unzulänglichkeit“ bei den Transfers angespielt.
Die Worte des berühmten Trainers sorgten für viel Aufsehen:
„Wenn die Champions League für meinen Verein von lebenswichtiger Bedeutung wäre, hätte man in der Zeit zwischen den Spielen gegen Feyenoord und Benfica definitiv etwas unternommen. Wir sind nicht an Geny Catamo interessiert, er steht nicht auf unserer Liste. Ehrlich gesagt glaube ich nicht einmal, dass es eine Liste gibt. Ich gehe nicht davon aus, dass irgendein Spieler verpflichtet wird.“
Es heißt, dass dieser Vorstoß die Beziehung zur Vereinsführung an den Punkt des Zerbrechens gebracht habe.
GEMEINSAME ENTSCHEIDUNG DER VERANTWORTLICHEN: „TRENNUNG“
Es wird behauptet, dass sich nahezu alle Verantwortlichen bei Fenerbahçe einig sind, sich von Mourinho zu trennen. Daher richten sich nun alle Augen auf Präsident Ali Koç. Sollte Koç seine Zustimmung geben, wird man sich von dem portugiesischen Trainer verabschieden.
VORWURF: „ER VERZERRT DIE TATSACHEN“
Nach Mourinhos Transfer-Äußerungen wurde bekannt, dass die Verantwortlichen der Meinung sind, der erfahrene Trainer stelle die Tatsachen nicht korrekt dar. Die Führungskräfte der „Gelb-Marineblauen“ argumentieren, dass der portugiesische Trainer seine Forderungen nie konkretisiert habe, und äußerten folgende Vorwürfe:
„Wir haben ihn unzählige Male gefragt, für welche Positionen er welche Spieler wünscht. Außer Milan Skriniar hat er keinen einzigen Namen genannt. Wenn keine Transfers getätigt wurden, liegt die Verantwortung dafür nicht bei uns, sondern bei Mourinho selbst.“