Schwere Vorwürfe im Basketball! Erman Kunter schreibt: Gib das Haus oder das Grundstück, hol dir das Nationaltrikot
Erman Kunter hat über angebliche Vorfälle in der Basketball-Nachwuchsförderung geschrieben. Kunter behauptet, dass Eltern von Spielern Trainern Uhren, Autos und sogar Grundstücke oder Häuser geben, damit ihre Kinder in die Nationalmannschaft berufen werden.
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Erman Kunter, eine der Legenden des türkischen Basketballs, hat einige Vorfälle, die sich angeblich in der Nachwuchsförderung ereignen, in seiner Kolumne in der Zeitung Cumhuriyet thematisiert.
Kunter schreibt in seiner Kolumne Folgendes: „Aus den Nachwuchsbereichen erreichen uns sehr schlimme Dinge. Es ist eine neue Mode aufgekommen. Dabei geht es darum, dass Eltern von Spielern einigen Trainern Geschenke machen, unter der Bedingung, dass ihre Kinder in die Nationalmannschaften berufen werden. Es wird darüber gesprochen, dass das Ausmaß dieser Geschenke weit über Schokolade, türkische Köstlichkeiten oder Krawatten hinausgeht. Wir hören Gerüchte, dass es sich um Uhren, Autos und sogar um Grundstücke oder Häuser handelt.
Natürlich sind das nur Gerüchte, aber ich muss diese Warnung aussprechen. Wie man so schön sagt: ‚Wo Rauch ist, da ist auch Feuer‘. Besonders wenn die Gerüchte, dass junge Spieler an ihnen nahestehende Manager-Agenturen vermittelt werden, bereits überhandgenommen haben, kann man nicht schweigen. Es soll Leute geben, die ihren eigenen Teamspielern (gegen Bezahlung) Privatunterricht geben. Die Spieler, die diesen Unterricht nehmen, erhalten angeblich mehr Spielzeit. Diese Praktiken sollen sowohl den Mädchen- als auch den Jungenbasketball betreffen. Das ist wohl der Inbegriff von unlauterem Wettbewerb. Was für ein großes Unrecht wird den talentierten Spielern angetan, die nicht über die nötigen Mittel verfügen.“