Senegalesischer Fußballer nach Entführung für Lösegeld getötet

Der junge senegalesische Torhüter Cheikh Toure wurde unter dem Vorwand eines Transferversprechens in eine Falle gelockt und Opfer einer Betrugs- und Erpresserbande. Nachdem von seiner Familie Lösegeld gefordert worden war, wurde Toure getötet.

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Der junge senegalesische Torhüter Cheikh Toure ist in Ghana auf tragische Weise ums Leben gekommen. Laut einer Erklärung des senegalesischen Ministeriums für afrikanische Integration und auswärtige Angelegenheiten wurde Toure Opfer einer Betrugs- und Erpresserbande.

MIT TRANSFERVERSPRECHEN GELOCKT, FÜR LÖSEGELD ENTFÜHRT

Cheikh Toure, der beim Team Esprit Foot Yeumbeul ausgebildet wurde und vor einer vielversprechenden Fußballkarriere stand, wurde mit dem Versprechen zu einem Probetraining bei einem Proficlub in eine Falle gelockt. Toure geriet in die Hände von Menschenhändlern, die ihn mit dieser Gelegenheit überzeugt hatten. Von der Familie des Fußballers wurde Lösegeld gefordert, doch das verlangte Geld wurde nicht übergeben. Daraufhin wurde Toure getötet.

ZAHLREICHE BEHÖRDEN IN GHANA WURDEN TÄTIG

Der Tod von Cheikh Toure wurde den senegalesischen Konsulardiensten in der ghanaischen Hauptstadt Accra gemeldet. Der Leichnam wurde in das Ebenezer-Leichenschauhaus in Tafo in der Region Ashanti überführt.