Skandal-Banner bei Spiel in Griechenland: Reaktion von Beşiktaş

Der Verein Beşiktaş hat eine Erklärung zu den Vorfällen nach dem Spiel abgegeben, bei dem das Team in Griechenland mit 40 Punkten Vorsprung gegen Panionios gewann.

İHA

Das Herren-Basketballteam von Beşiktaş besiegte den griechischen Vertreter Panionios am 18. und letzten Spieltag der BKT EuroCup-Gruppe B auswärts mit 114:74 und einem Vorsprung von 40 Punkten.

Die Schwarz-Weißen spielten damit ihr punktreichstes Spiel im BKT EuroCup. Mit den 114 erzielten Punkten gegen Panionios brach Beşiktaş den Vereinsrekord für dieses Turnier.

Die "Schwarzen Adler" hatten in der vergangenen Saison am vierten Spieltag der BKT EuroCup-Gruppe A mit einem 107:74-Heimsieg gegen das deutsche Team Ratiopharm Ulm ihren bisherigen Punkterekord aufgestellt.

"Hässliches" Banner von griechischen Fans

Während der Begegnung zwischen Panionios und Beşiktaş entrollten die Fans der Heimmannschaft ein "hässliches" Banner.

Bei dem Spiel in der Makis-Liougas-Sporthalle in der Hauptstadt Athen hängten griechische Fans ein Banner auf die Tribüne, das beleidigende und verleumderische Ausdrücke gegen den Verein Beşiktaş und die schwarz-weißen Fans enthielt.

Die Erklärung von Beşiktaş lautet wie folgt:

"Wir verurteilen und verfluchen auf das Schärfste das niederträchtige und provokative Banner, das bei der Auswärtspartie unseres Beşiktaş GAİN Herren-Basketballteams gegen den griechischen Vertreter Panionios Athen im BKT EuroCup auf unseren Verein, unsere Fans, die türkische Polizei sowie unsere nationalen und moralischen Werte abzielte.

Dieser hässliche Angriff ist nicht nur gegen Beşiktaş gerichtet, sondern ein offener Akt des Hasses gegen die Ehre, die Geschichte und die Heiligtümer der türkischen Nation. Keine Sportorganisation und keine Plattform kann Feindseligkeit, Rassismus und Beleidigungen gegen unsere nationalen Werte legitimieren.

Wir akzeptieren dieses unmoralische und anmaßende Verhalten, das den verbindenden Geist des Sports beschmutzt, keinesfalls. Als Beşiktaş JK haben wir entschlossen alle rechtlichen und administrativen Schritte bei der EuroLeague-Verwaltung eingeleitet, damit die Verantwortlichen dieser Provokation auf das Härteste bestraft werden und sich derartige Skandale nicht wiederholen."